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Ausbruchsicher

Gibt Ameisenarten die als größere Kolonie Ytong und Gips durchknabbern, wie z. B.
Messorarten, Pheidole pallidula, Pheidologeton diversus, Lasius niger, Lasius flavus....

Besonders gefährdet sind dabei untere, feuchte Nestbereiche.
Bei extern Nestern gehen dann schnell einige Arbeiterinnen spazieren, was besonders für exotische Arten zu vermeiden ist.

Gips bietet eine einfache Möglichkeit den Bewegungsdrang von Ameisen schon im Vorfeld zu unterdrücken.
Schnell ist aus feinem Maschengewebe ein Käfig gefertigt der gleich bei der Herstellung mit in den flüssigen eingearbeitet wird.
                 
Das Gewebe muss aus rostfreien Edelstahl sein, sonst rostet es durch.
Die Maschenweite wird nach der darin gehaltenen Ameisenart gewählt.

Hier die Zutaten.
                        

Beim Guss den Holzrahmen mit Styropornest ca. bis zu 70% mit flüssigem Gips auffüllen und
das Metallgitter in den Gips drücken.
       

Anschließend Gips auffüllen, bis der Holzrahmen voll ist.
Am fertigen Nestblock nichts davon sichtbar das ein Ausbruchsschutz gleich mit eingebaut wurde.

                              

Weitere Infos
Der Gips muss gut flüssig sein.
Der Holzrahmen ist nicht geschraubt, fixiert und zusammengehalten durch das Klebeband.
Das Klebeband dichtet gleichzeitig den Rahmen zur Arbeitsblatte (glatte Unterlage) ab, sonst würde Gips auslaufen.
Das Nest wird liegend verwendet, die Glasplatte zur Nestabdeckung ist beim Guss gleich mit integriert.
Gebaut habe ich das Nest mit geringer Kammertiefe (10mm), für eine größere Lasius flavus Kolonie.