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Camponotus substitutus Update 28.06.2008
Es ist wie es war, unkompliziert zu haltende Ameisen. Wärmeliebend und ruhig etwas trockener. Die Arena befeuchte ich schon lange nicht mehr, gibt es mal ein wenig Wasser sind sie gleich da. Ist wohl eher nur Neugierde, trinken kaum zu beobachten. Ihren Flüssigkeitsbedarf decken sie mit der Aufnahme von Kohlenhydraten.
Da sind sie so durstig dabei, dass man denken könnte, sie leben nur vom Zucker- oder Honigwasser, purer Honig ist nicht so angesagt. Ist schon mehr als erstaunlich was diese Tiere in Ihren sozialen Magen unterbringen können. Prallgefüllte Gaster als lebendes Vorratslager.
Überhaupt unkompliziert, was die Futterversorgung betrifft, manches muss vorab ein wenig zerkleinert werden, wählerisch beim Eiweißfutter sind sie nicht. Zurzeit sind sie richtig gierig, können gar nicht genug bekommen. Ein Blick ins Nest und die Gründe sind klar, unzählige hungrige Larven und noch mehr Puppen.

Selten zu sehen, aber heute habe ich sie erwischt die Königin, war gerade auf dem Weg in eine andere Kammer.
Sind auch ein paar größere Puppen dabei, werden richtig große Majorarbeiterinnen, vielleicht auch Geschlechtstiere. Ist als Puppe nicht zu unterscheiden, die großen Majorarbeiterinnen sind kaum kleiner als die Königin. Sie in einem Gipsnest zu halten war für diese Art die richtige Entscheidung, haben es gut angenommen und fühlen sich sichtlich wohl darin.
Nach dem ersten Schub schlüpfender Arbeiterinnen wird die jetzige kleine Anlage nicht mehr reichen. Mit den gemachten positiven Erfahrungen bekommen sie wieder ein Gipsnest. Wie ich diese flinken Ameisen dann zum Umziehen bringe, ist mir heute auch noch ein Rätzel.
Aus meiner Sicht ist dies eher eine Ameisenart für Liebhaber, die Freude an Camponotusarten haben. Sind Ameisen die gerne mal eine Pause einlegen, verglichen mit Lasius niger eher ruhig agieren. Gegenüber Camponotus ligniperda/herculeanus sind sie deutlich lebhafter und aktiver.
12.07.2008 Media- Majorarbeiterinnen
Hier nochmal anders betrachtet.
Habe früher schon darüber berichtet, diese Ameisen sind überaus produktiv. Das, was Sie an Nachwuchs aufziehen ist, schon beindruckend. Ihr Gipsnest reicht nicht mehr, Sie können darin Ihren Nachwuchs nicht mehr unterbringen. Der Engpass führt dazu, das Sie anfangen einen Teil Ihrer Puppen in der Arena zu stapeln.
Bin dabei Ihnen ein neues Becken zu gestalten, leider sind Sie schneller als Ich mit meinen Bauarbeiten. Mehr als ein Rohbau ist es noch nicht, ein Becken 140 * 50 * 50 cm. Der Boden ist Gips, im Hintergrund die ganze Seite Ytong mit Nestkammern. Komplette Einrichtung, wie Ihr seht, noch nicht vorhanden.
Wenn diese Ameisen wüssten, wie schwer ich an Ihren neuen Lebensraum arbeite? Der Satz ist nicht ganz richtig, sind nur viele Ameisen geworden durch passendes Klima und immer Futter satt. Optimale Bedingungen die Folgen haben, die Aufzeigen das es nicht nur darum geht Ameisen zu halten, sondern auch vorausblickend abzuschätzen, was wird. Gut das habe ich nun reichlich verpeilt, jetzt muss ich ran, um für eine geeignete Unterkunft zu sorgen.
17.07.2008 Ist nichts mit richtig großen, kräftigen Majoren, aus den überdimensionalen Puppen schlüpfen Jungköniginnen.
UMZUG
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