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Myrmecia pavida 06.11.2009

Friss oder stirb, ist schon hart so ein Larvenleben, selbst die Kleineren haben Selbstbedienung.
           

Eine große Fliege und rundherum Larven die versuchen satt zu werden.

Bei einer Puppenzeit von etwas mehr als 30 Tagen wird im Dezember richtig was los sein im Nest.
Gibt sonst nichts Neues, worüber ich hier berichten könnte,
als kleine Entschädigung noch ein paar Bilder der werdenden Arbeiterinnen und Jungköniginnen.

Larven kurz vor der Verpuppung.               
                  

Die hier brauchen noch ein wenig.
             

Hier schaut sich eine der jetzigen Jungköniginnen schon mal ihre Nachfolgerin an.
      

17.11.2009
Fürsorgliche Arbeiterinnen, die viel Kleinkram ins Nest tragen und an die Larven legen.
Immer darauf bedacht, ihren Larven die Anfertigung eines Kokons zu erleichtern.
        
Für weiteren Nachwuchs ist auch schon gesorgt.
            
Es gibt schon lange keine Legepausen mehr, Eier verschieden große Larven, Puppen, alles vorhanden.

Bin mir nicht sicher, könnt ja mal mit schauen.
                
Sieht für mich so aus, dass eine Larve hier eine andere anfrisst?

14.12.2009
Planung ist alles, nur leider verstehen diese Ameisen mich nicht.
Hatte ich doch gedacht, mein großzügiger Nestblock reicht für ewig, hat mich die Wirklichkeit auch schon eingeholt.
             
Nicht das ihr jetzt meint, ich hätte sie an ein beleuchtetes Nest gewöhnt?
Normal liegt da eine Platte drauf.
Gibt zwar keine Panik, wenn die Abdeckung abgenommen wird, nur übertrieben muss ja nicht werden.

Bist auf links unten alles vollgepackt und do kommen sie zum Glück nicht ran, ist der Wassertank.
Oder sollte ich lieber schreiben, noch nicht, gibt es doch an einigen Stellen deutliche Knabberspuren.
Anpassungsfähig sind sie ja, was nicht mehr im Nest unterzubringen ist, lagern sie an einer feuchten Stelle in der Arena.
           

20.12.2009
Es ist noch nicht genug.
Wie auf den letzten Bildern sichtbar, es ist voll im Nest und kaum noch Platz für weiteren Nachwuchs.
Immer hungrige Larven,
         
und diese Ameisen wollen noch mehr.
                  

25.12.2009
Neugierig schauen sie in die Welt.
    
Gerade aus den Kokons befreit, die von den Ameisen offen in der Arena gelagert wurden,
erblickten sie ihre neue Welt nicht in einem dunklen Nest.
 
Es stört sie nicht, sitzen bei den Puppen und lassen ihre Körper aushärten.
 
Genauso waren Arbeiterinnen beim Schlupf aus den Kokons und der Entfernung der letzten Puppenhaut behilflich.

Habe mal gelesen das diese Ameisen nur zu ihrem Nest zurückfinden, wenn es genügend optische Orientierungen gibt,
eine Theorie, die auch für mich plausibel schien.
Jetzt gibt es für mich dabei Zweifel, die in der Arena geschlüpften Ameisen, die nie den Weg aus dem Nest gegangen sind,
nie im Nest waren, finden ohne Probleme dort hin.

Neben Puppen in der Arena lagern sie jetzt auch Larven.
   

Seit ein paar Tagen schlüpfen auch die Ersten der erwarteten Jungköniginnen.
Die Entwicklung dieser Tiere ist nicht normal verlaufen.
Die bis jetzt geschlüpften Jungköniginnen sind deutlich kleiner als die größeren Arbeiterinnen und viele haben nur verkümmerte Flügel.
 

Sie sind in der Lage abgestorbene Puppen in den Kokons zu erkennen.
Diese werden aus dem Nest getragen und oftmals geöffnet und der Inhalt herausgezerrt.
                   

02.01.2010
Es waren noch nie so Viele wie heute.
IMG_2103-klein   
Hatte gedacht der Nestblock reicht für ewig, war wohl eine Fehleinschätzung?
Hatte an eine Volksgröße mit ca. 300 Ameisen gedacht, auch da liege ich daneben.
Sind jetzt schon mehr Arbeiterinnen und da kommt noch mehr.
Eier, Larven, Puppen, wird Zeit über eine Anlagenerweiterung nachzudenken.
Jungköniginnen, die ich nicht heraus fangen konnte, leben in der Kolonie und werden von den Arbeiterinnen toleriert.

Wird fortgesetzt.