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Myrmecia pavida Update ab 23.01.2009
Noch wird faul abgehangen, irgendwo sich hingehängt und dann Körperpflege, sie lieben es.
Dabei gibt es heute noch richtig Arbeit, Umzug steht auf dem Programm.
Ganz schön schwer und hackelieg der Nachwuchs.
Hätten wir doch nur kleinere Steinchen bei der Verpuppung der Larven angelegt. [Beobachtung ihres Halters, das lernen sie nicht mehr]
Echt kaum zu transportieren!
Jetzt habe ich mich auch noch verlaufen.
Wird schon werden.
Wer sagt es denn?
Eingang gefunden.
Gut, das der so groß ist.
Jo, wir haben es hinbekommen.
Richtig viel Arbeit um unsere Art zu erhalten.
Da kann ich nur zustimmen, was diese Ameisen nicht wissen, es gibt noch ca. 80 Puppen.
Schöne Tiere, die ich gerne betrachte!

Bewundere Halter die richtig was auf die Beine stellen und sich Gedanken machen, den natürlichen Lebensraum ihrer gehaltenen Ameisen, soweit wie möglich im Kleinen nachzubilden. Sind Überlegungen, die mir nicht aus dem Kopf gehen, gibt gute Ansätze dazu nachzulesen. Habe selber schon Einiges in der Richtung versucht und bin da am umdenken. Bei der Haltung dieser Art ist es noch so, wie es nun mal ist, praktische, einfache Haltungsmöglichkeiten geben noch den Ausschlag.
Wie ihr gelesen habt, gab richtig Probleme mit einer Zwangsruhepause die ich als mögliche Schadensbegrenzung eingeführt hatte. Jetzt läuft es wieder so, wie ich es mir vorstellt habe, leider musste ich feststellen, mit dem neuen Nest lag ich gut daneben, ist zu klein. Soviel Aufzucht an Nachwuchs hatte ich nicht erwartet.
Was gut läuft, da Änderungen einzufügen, kommt nicht immer so wie gedacht. Für mich ein anderer Ansatz, kein neues größeres Nest, nein, habe einfach ein weiteres Gipsnest danebengestellt.
Wie ihr gesehen habt, es geht. Jetzt pendeln sie zwischen beiden Nestblöcken und ich habe gute Karten. Diese Ameisen stört es nicht ihren Nachwuchs auch für mich sichtbar umzulagern. Der neue Nestblock ist knochentrocken, richtig passend für ihre Puppen, Feuchtigkeit ist für diese tödlich, bei Feuchtigkeit sieht es so aus als das die schimmeln, Ameisenschlupf das wird dann nichts mehr.
29.01.2009 Sie sind nicht nur aufmerksam, sondern auch noch schnell. Sind wohl vorbei die Zeiten das sie mich in ihr Nest gucken lassen, jedenfalls bei der jetzigen Nestkonstruktion. Für mich unpraktisch, die Ameisen fühlen sich wohl in einem liegenden Nest mit großen Kammern. Sie pendeln jetzt munter zwischen den beiden Gipsblöcken hin und her.
In den Neuen, der vollkommen trocken ist, konnte ich einen kurzen Blick werfen.
Wie zu sehen, sie haben in der Zwischenzeit ordentlich gearbeitet und umgeräumt. Sie lagern dort nur einen Teil ihrer Puppen, keine Eier und Larven, was verdeutlicht, richtig trocken wird für Puppen bevorzugt. Für die Puppendauer konnte ich bis jetzt 32 - 36 Tage beobachten. Anfang Februar gibt es den ersten Nachwuchs nach ihrer Zwangsruhephase.
Und wie gehabt, Abhängen und Körperpflege
31.01.2009 Verräterische Spuren?
Mal schauen was es gibt?
Jo, das wird was.
Es ist soweit, leere Puppenhüllen, ein gutes Zeichen für Nachwuchs!
Dadurch das sie Futtertiere nur an ihre Larven anlegen und diese sich selbst bedienen müssen ist die Futterverwertung gering.
Landet so Einiges auf dem Müll was andere Arten besser verwerten können.
Nicht nur um ihren Halter bei Laune zu halten, sie klettern gerne.
Gibt deutliche Unterschiede in den Größen der Arbeiterinnen. Hier eine der Kleinsten im Vergleich zu einer der Größten.
Diese kleinen Arbeiterinnen sind ein gutes Stück kleiner als die Ersten von der Königin in der Gründungsphase Aufgezogenen und sie sind in dieser Kolonie in der Minderheit. Ihr Anteil liegt unter 5% der Arbeiterinnenanzahl.
Ein mutiger Besucher.
[Achtung, durch lebende, nicht überbrühte Futtertiere können Milben in die Anlage kommen]
Es ist so gut wie unmöglich diese Tiere unbemerkt abzulichten.
Schnell registrieren sie so ein Vorhaben und lassen ab von ihrer gerade ausgeübten Tätigkeit. Verharren und gucken, sie fast so aus als beobachteten sie ihrerseits ihren Halter. Kommt dabei noch eine Lichtquelle zum Einsatz die ein wenig Wärme anstrahlt, wird es ganz verrückt, sie fangen an sich zu putzen. Ohne Zusätzliches licht habe ich sie hier beobachtet, wie sie sich vorsichtig einem Heimchen nähern, das sie vorher gerade gestochen hatten. Immer wieder anstupsen und prüfen, ob die Beute schon bewegungsunfähig ist.
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