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Camponotus substitutus Update 13.03.2009 und weiter

Schaut nicht so genau hin, habe es eilig, keine Zeit, gibt heute nur noch mein Hinterteil zu sehen.

Die Hungrigen sind unterwegs.

                                                    

Der Kronenkorken ist leer, was nun?
Ausschwärmen und suchen, einfach habe ich es ihnen nicht gemacht.

Sie haben es trotzdem gefunden, schnell einen kräftigen Schluck nehmen.
Wenn da doch nur noch mehr in den Gaster ginge!

Aus8850

Macht nichts, mehr ist nicht, schnell ab nach Hause.
Die hungrige Verstärkung lässt nicht lange auf sich warten.

                                  

                    

Um sie zu beschäftigen, gab es Zuckerwasserlösung oben auf einer Astgabel.



Hat gedauert, bis sie es gefunden hatten.
Honig gab es extra nicht, der Geruch hätte sie schneller angelockt.
Bei mir zu beobachten, sie laufen überwiegend auf dem Boden, Futter oben auf einem Ast,
brauchte schon so seine Zeit, bis sie es gefunden hatten.
Dann die Beobachtung, die immer abläuft, so wie eine Ameise mit Futter ins Nest kommt,
alarmierte Arbeiterinnen aus dem Nest machen sich auf den Weg.

Update 25.03.2009
Mich gibt es auch noch, Majorarbeiterin.

                     

Ihr kennt mich doch noch oder?

Also ich muss euch was erzählen, letzte Nacht, so richtig im Dunklen, war ich in der Arena unterwegs, und was muss ich sehen?
Unsere Jungköniginnen vergreifen sich am Zuckerwasser.

                                     

Sind schon schick unsere Mädels, schaut euch nur mal diese schöne Gasterzeichnung an!

Da kann ich Majorarbeiterin nur zustimmen,
die Bezeichnung Mädels für die Jungköniginnen nehmt nicht wörtlich, Jungköniginnen und Arbeiterinnen sind alle weiblich.

Ist immer wieder zu beobachten, sie trinken bei den Arbeiterinnen mit, trotz der Dunkelheit konnte ich sie erwischen.
Jeden Abend kurz nach dem das Licht aus ist, ist Schwärmen angesagt.
Die Jungköniginnen die hastig und schnell durch die Anlage laufen, ich kann sie nicht mehr zählen.
Mit den Jungköniginnen sind viele Majorarbeiterinnen fast genauso aufgeregt unterwegs.

Update 02.05.2009
Es nimmt kein Ende, jeden Abend die gleiche Veranstaltung, unzählige Jungköniginnen die versuchen zu schwärmen.

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Auch ziehen sie weiterhin Arbeiterinnen auf.

                       

Update 23.06.2009
Gibt nicht recht was Neues zu berichten, unspektakuläre Ameisenart, leicht zu halten,
genügsam, keine Ansprüche an besonderes Futter.
Eher ruhig und versteckt lebend, ausreichende Aktivitäten (Furagieren) sind nur gegeben durch eine größere Arbeiterinnenanzahl.
Das alles hält sie nicht davon ab, bei vorhandener Möglichkeit, sich auch außerhalb ihrer Anlage zu bewegen.
Diese Ameisen können richtig schnell laufen, mit blitzartigen Stopps und Richtungswechseln,
eine entwischte Arbeiterin ist kaum unverletzt wieder einzufangen.
Auch im Nestbereich anspruchslos, Gips, Ytong, Erde, Nadeln, zerkleinerte Grashalme, Holzspäne, ist ihnen alles recht.
Halte sie nach wie vor trockener, auch im Nestbereich.

Wassergaben mit einer Spritze in die Arena gegeben, so eine Art künstlicher Regen, bringt sie kurzzeitig richtig in Aufruhr,
sieht mir nach einem Panik- oder Fluchtverhalten aus.
Übertreibe ich den künstlichen Regen ein wenig, wo nicht die Gefahr besteht, dass eine Ameise ernsthaft nass werden könnte,
schleppen sie auch schon mal ein paar Puppen aus dem Hügelnest und laufen damit wild durch die Arena.
Nach ein paar Minuten ist auch schon wieder Ruhe eingekehrt, hatten sie länger kein Trinkwasser, nutzen sie gleich die Gelegenheit,
um ausgiebig zu trinken.

Nach wie vor bevölkern unzählige Jungköniginnen in den Abendstunden das Becken.
            
Wie ihr seht, sie trinken immer noch mein Bier. (Klar ist nur Zuckerwasser)

Seltsamerweise kann ich keine toten Jungköniginnen entdecken, gehe davon aus das sie gut zerlegt werden,
mit toten Arbeiterinnen verhält es sich genau so.
Tote Arbeiterinnen tragen sie kurz herum, auch diese verschwinden dann spurlos.
Ungeflügelte Königinnen, auch nur selten zu sehen, Männchen gibt es keine.

Letztes Jahr hatten sie eine längere Ruhephase eingelegt, dieses Jahr ist davon noch nichts zu sehen.
Eier, Larven, Puppen und immer hungrige Ameisen, geht noch weiter voran.

Habe das Becken zurzeit an einem Ostfenster, stehen, sie mögen es nicht.
Bei Sonneneinstrahlung ins Becken geschaut, wenn ich es nicht besser wüste, könnte ich auf die Idee kommen, da sind keine Ameisen drin.
Munter werden sie sowieso nur in den Nachmittagsstunden und so richtig mit den Schwärmversuchen der Jungköniginnen.
Diese klettern, wie ihr es sicherlich schon in der Natur bei unseren einheimischen Arten (z. B. Lasius niger) beobachtet habt,
auf alle hohen Einrichtungsgegenstände und versuchen unermüdlich abzufliegen, klatschen an den Deckel und fangen wieder neu an.
Kein erfreuliches Bild und auch nicht abzusehen, wie lange sie noch Jungköniginnen aufziehen.
Futtergaben sind immer beliebt, da ist ihnen Tageszeit oder Sonne vollkommen egal.
Wild durcheinanderlaufende Arbeiterinnen, sonst seltener zu sehende Majorarbeiterinnen, alle gehen auf die Jagd.

Erst trinken die kleinen Gäste
                               
dann kommen die Großen.
                            
Gemeinsam geht es auch.
               

Update 24.07.2009

         

Jungköniginnen und noch mehr Jungköniginnen, einige Hundert, überall kriechen sie rum.
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Gut versorgte Jungköniginnen mit prallen Gastern.
Naja irgendwo muss das von mir gereichte Futter ja bleiben und das ist nicht gerade wenig.
                           

Seit Wochen, jeden Abend in der Dämmerung, das gleiche Schauspiel, Jungköniginnen fliegen ab, klatschen an den Deckel,
fallen zu Boden und müssen feststellen, keine Chance ein Männchen zu finden.

Früher selten, heute öfters zu beobachten, Jungköniginnen, die ihre Flügel abgebrochen haben.
                  

Update 28.08.2009
Mal in die Töpfe gucken, was es heute gibt?
                        
Naja nur Einheitssaft.
Mit so ein paar Tropfen Flüssigkeit geben sie sich nicht zufrieden, sollten sie nur aus dem Kronenkorken trinken,
hätte ich eine ausfüllende Beschäftigung, ständig nachfüllen.

Dieses Jahr sieht es so aus, als wenn sie die Ruhephase auslassen wollen.
Keine Aktivitätsverringerungen und von Eiern bis Puppen alles vorhanden.

Zwischendurch biete ich immer mal Eigelb an, sie zerkleinern es und tragen es ins Nest.
                                  
Ist nicht mehr als eine Beobachtung, das sie Eigelb verwerten können bleit zu bezweifeln.
Ihre Hauptnahrung sind Insekten und Honig- oder Zuckerwasser.

Mit auf dem Bild eine flügellose Jungkönigin, die mit den Arbeiterinnen furagieren.

Update 23.09.2009
Wie es aussieht, fällt dieses Jahr die Ruhephase aus.
Keine Veränderungen und so für mich nichts Neues, worüber ich berichten könnte.
Hier sind sie an ihrem Nesteingang.
                              
Ein größeres Volk dieser Art hat kein Problem mit größeren Futtertieren, bekommen sie locker zerlegt.
                   
Wenn nicht vorher überbrüht, müssen größere Beutetiere vor der Verfütterung getötet werden.
Es braucht doch einiges an Zeit, bis sie diese erlegt haben, gibt nur eine unnötige Quälerei für die Beutetiere.

Und wie gehabt, durstig sind sie immer.
                  
Sie trinken pro Tag 5 - 6 ml Zucker- oder Honigwasser, Wasser nehmen sie nur gering.

Sollte ich schreiben „Teller leer“?
                           
Nein, eine Majorarbeiterin und eine Jungkönigin beim Sonnenbaden im Kronenkorken.
Die größten Majorarbeiterinnen sind nicht kleiner als die Jungköniginnen.
Ergänzend muss ich dazu schreiben, haben die Jungköniginnen ihre Flügel abgebrochen und eine Zeit lang im Volk gelebt,
magern sie deutlich ab, was so zu verstehen die Gasterumfänge nehmen ab.

Sie denken auch an ihren Halter, einen Teil ihres Nachwuchses ziehen sie im seitlichen Ytongnest auf.
Für mich ein kleiner Einblick in ihr Privatleben.
                                                    

Viele Ameisen, die hier gierig Kohlenhydrate aufnehmen.
                                   
Kommt die Dämmerung, sind auch die Jungköniginnen gierig.
                                           

Diese Kolonie hat bei meier Haltung die mögliche Arbeiterinnenanzahl erreicht?
Anfangs stetig steigende Arbeiterinnenanzahl gibt es jetzt eine Wendung.
Das natürliche Lebensalter dieser Art kommt zum Tragen, erhöhte Todesrate.
Sieht für mich so aus, dass sich eine Stabilisierung, Todesfälle, neu schlüpfende Ameisen einstellt?
Wäre für mich eine gute Voraussetzung, diese Art weiter zu halten.
Gut denkbar das ich daneben liege mit meiner Einschätzung?

Unter den Majorarbeiterinnen gibt es wenige die besonders groß sind, größer als Königinnen.
                                                 
Sind schon richtige Schönheiten diese Insekten und eine kleine Entschädigung für die Mühen der Ameisenpflege,
eine Motivation die Haltungsbedingungen weiter zu optimieren.

Ihr großer sozialer Magen erlaubt, dass sie sich reichlich volltrinken.
                         
Und wer viel hat, gibt auch ab.
                              
Die Futterweitergabe steht bei diesen Tieren ganz oben, na gut, ist nicht neu bei Arten mit sozialem Magen.

Ich muss jetzt aufhören, sie haben mich entdeckt.

Ungeflügelte Jungköniginnen sind in der Lage sich selbst zu versorgen.
                          
So ein edler Tropfen (Zuckerwasser) bleibt natürlich nicht lange unentdeckt.
Schnell finden sich weitere Durstige ein.
                                  

Update 22.10.2009
Eine Wendung scheint sich anzudeuten?
Die abendlichen Schwarmflüge haben sich stark abgeschwächt, schade gab’s doch immer richtig Aktion.
Geflügelte Jungköniginnen, ihre Anzahl ist deutlich verringert.
Viele davon sind gestorben, werden überwiegend von den Arbeiterinnen zerlegt und landen, kaum noch erkennbar, auf dem Müll.
               
Andere leben mit den Arbeiterinnen aktiv in der Arena und im Nestbereich.
Suchen selber nach Futter und sind dabei zu beobachten, wie sie Abfälle herumtragen.
Wie schon berichtet, Männchen Fehlanzeige.
Besonders “erfreulich“, viele der sonst gereichten Insekten kann ich jetzt an meine anderen Ameisen verfüttern.
Waren sonst unzählige Ameisen in der Arena furagierend zu beobachten,
muss ich heute schon mal kräftiger an die Anlage klopfen, um sie in größerer Anzahl aus der Reserve zu locken.
Ehrlich gesagt, so richtig klappt das auch nicht, sie sind träge geworden.
Muss mal Majorarbeiterin befragen, was das soll?

 
Ihre Antwort ist euch klar, eine weitere Ruhephase steht an, zeitlich deutlich verschoben gegenüber der Letzten.
Diese verbringen sie wieder bei warmen Temperaturen um die 25°C.
Auch wenn ich mir einbilde, dass ich mit einer kühleren Haltung während der Ruhezeit,
und einer späteren Temperaturanhebung mitbestimmen könnte, wann sie die Ruhezeit beenden,
bleibt mir hier nur warten, bis sie von selbst wieder aktiv werden.

Update 04.11.2009
Es ist soweit, sie ruhen wieder.
Wie schon abzusehen, sie haben Einsicht mit ihrem Halter und gönnen ihm ein wenig Entspannung bei ihrer Betreuung.
Wüste ich es nicht besser, könnte der Eindruck entstehen, in dem Becken leben nur wenige Ameisen.
Sitzen fast alle dicht gedrängt in den Nestkammern und lassen mich ins Leere gucken, wenn ich sie in der Arena beobachten möchte.
Kaum noch Arbeiterinnen am Furagieren, ganz geringe Insektenannahme, ein wenig Zuckerwasser.

Rückblickend auf die Dauer der letzten Ruhrphase wird es für mich hier einige Monate kaum was zu berichten geben.
Als kleinen Ausklang an eine doch sehr fesselnde Zeit mit diesen Ameisen noch ein paar Bilder
                 
und ein kleines Video einer meiner abendlichen Beobachtungen.
         
Vermittelt einen guten Eindruck, was diese Art an Jungköniginnen aufzieht.

Update 27.11.2009
Hier hocken sie bei 24°C im Schatten und warten auf bessere Zeiten.
    
Dich gedrängt, Ameise an Ameise.
Nicht einmal Larven für mich zu sehen, wo bei angemerkt, alle Nestbereiche kann ich nicht einsehen.

Update 22.12.2009
Nicht das Ihr meint, ihr Halter gibt nur noch Wasser!
   
Im Kronenkorken ist Zuckerwasser gereicht.
Diese Ameisen haben sich ganz zurückgezogen, nichts mehr vorhanden an Aktivitäten, die ich beobachten konnte.
Wüsste ich es nicht besser, ergäbe sich für mich ein leeres Becken, wo kaum eine Ameise drin gelebt hat.
Ertappe mich immer wieder bei einem Blick ins Nest, um zu schauen, wo sie geblieben sind.
              
Dicht gedrängt hocken sie da und ignorieren meine warmem Haltungstemperaturen.
Sie haben gut vorgesorgt, pralle Gaster, habe die Befürchtung,
dass ich in diesem Becken noch lange ins Leere schauen werde.
     
Wie zu sehen, einige der flügellosen Jungköniginnen sind mit dabei zu ruhen.

Update 19.02.2010
Oh je sie sind mir eingegangen?

Schaue ich in ihr Becken, nichts los, muss schon richtig hingucken,
um zwischen den Ästen überhaupt mal eine Ameise auszumachen.
Haben sich komplett zurückgezogen und hocken alle im Nest.

Ihr seht schon, sie denken nicht daran, für ihren Halter ein wenig Aktion anzubieten, weiterhin Ruhephase.
So ist die Ameisenhaltung, wir planen und erwarten und Ameisen verstehen uns nicht und gestalten ihr Leben,
so wie sie es für sie in der Natur üblich ist.
Undankbare Tiere, sie verstehen mich nicht.
Ungeduldig liege ich jetzt schon seit Wochen auf der Lauer, nur es tut sich nichts.

Ob Majorarbeiterin noch lebt?

Update 11.04.2010
Es ist nichts zu machen, sie ruhen weiterhin.
Gelegentlich ein paar Arbeiterinnen beim Trinken, mehr ist nicht.
          

Update 30.04.2010
Gibt nicht mehr viel, was ich hier noch schreiben könnte.
Die Anzahl der Arbeiterinnen hat sich stabilisiert, natürliche Todesfälle
und nicht weitere Erhöhung der Futterrationen zeigen Wirkung.
Seit ein paar Tagen ist wieder Leben in der Anlage, deutliche Erhöhung der furagierenden Arbeiterinnen
und ein überaus großes Interesse an Insekten, zeigen auf, sie haben ihre Ruhephase beendet.
Auch ein paar der unbegatteten, flügellosen Jungköniginnen sind noch vorhanden

Update 10.05.2010
Wie lässt sich ein Heimchen fangen?
Es treffen sich mindestens 6 Ameisen und suchen ein Heimchen.
Jede packt ein Bein und hält es ausdauernd fest.
      
Wofür eine Arbeiterin nicht reicht, gehen sie gemeinsam ans Werk.
Was gibt es sonst noch?
Ist wie in den Jahren davor, nichts Neues.
Gibt bald wieder Jungköniginnen, dafür haben sie, wie oben schon geschrieben, reichlich Insekten versucht zu erbeuten und dann eingetragen.
Ihr wisst schon, viele hungrige Larven halten Ameisen am Laufen, oder sollte ich schreiben, sie furagieren ausgiebig.

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