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Camponotus substitutus 19.06.2010 weiter
Mit Speck werden Mäuse gefangen, Ameisen mit Zuckerwasser.
Sie trinken gerne und reichlich. Besonders in der Zeit in der sie Larven aufziehen ist kaum nachzukommen. Mit den paar Tropfen auf dem Blatt ist da gar nichts zu machen.
Kennt Ihr mich noch?
Majorarbeiterin habt Ihr doch gleich gesehen oder? Kann Euch sagen ist richtig was los bei uns. Nachdem wir uns richtig ausgeruht haben, unser Halter war so nett es uns auch in der Ruhephase gemütlich warm zu lassen, haben wir jetzt richtig viel Arbeit. Unser Naschwuchs hält uns ganzschön auf trapp.
Diesen Sommer wollen wir einen neuen Zuwachsrecord aufstellen. Irgendwie scheint unser Halter uns nicht zu verstehen, keinerlei Unterstützung. Tage wie diese, wo wir richtig schlemmen können, sind selten.
Irgendwie scheint er mit dem Futter zu geizen. Das dünne Zeug von Zuckerwasser alleine bringt es nicht. Ist klar, das mit Majorarbeiterin ist nur eine kleine Geschichte zur Auflockerung. Gibt viele von diesen großen Arbeiterinnen, ist nicht immer die Selbe, die sich zu Wort meldet.
Einmal zählen bitte!
14.08.2010 Satt gefutterte Ameisen, die fast regungslos die Anlage bevölkern. Das Schicksal einer großen Kolonie?
Schaut Euch dieses Video an, ist kein Zeitraffer.
Kaum sind die ersten Tropfen in die Deckel gefallen, schon sind die Ersten da. Arbeiterin um Arbeiterin kommt gelaufen und in wenigen Sekunden ist kaum noch ein Platz zum Trinken frei.
14.10.2010 Hatte schon gedacht, mit diesem Bericht geht es nicht mehr weiter! Majorsarbeiterin ist ein großes Unglück passiert. Hat mich viel Zeit und noch mehr Überendungskünste abverlangt, sie dazu zu bringen, dass sie hier weiter macht.
Oder sollte ich schreiben, nicht jeder Biertrinker ist gut beieinander.
Die Ursache ist nicht klärbar, Majorsarbeiterin fehlt ein Bein.
Zurzeit ist Schwarmzeit, wie Ihr es schon kennt, am frühen Abend werden ihre Jungköniginnen munter.
Männchen, auch wie immer, gibt keine. Zudem steht die nächste Ruhephase an, sie haben die Larvenaufzucht eingestellt und Puppen sind nur noch wenige vorhanden.
5.11.2010 Ruhig ist es geworden, von einigen Tausend sind nur wenige aktiv. Ab und zu ein wenig Zuckerwasser, für mehr interessieren sie sich zurzeit nicht. Spät abends, kurz bevor das Licht ausgeht, ist noch was los. Die letzten geflügelten Jungköniginnen kommen heraus und halten Ausschau ob sie nicht doch noch einen Mann abgekommen könnten.
Dazu gesellen sich meistens auch noch ein paar der ungeflügelten Jungköniginnen. "Gemeinsam lässt es sich besser Ausschau halten."
12.12.2010 Wo geht die Reise hin? Ja das Wüste ich auch gerne? Irgendwie haben sie einen größeren Durchgang zum Wassertank hinbekommen. Das an für sich ist nicht weiter tragisch, viel Wasser gibt es eh nicht. Nur sie waren fleißig, haben einiges vom Seramis herausgetragen und sind fast ganz aus dem seitlichen Ytongnest in den Wassertank gezogen.
Das Ding fasst ca. 2 Liter Wasser, viel Platz für diese Ameisen. Nichts mehr mit beobachten, was sie im Nestbereich treiben. Dringlichst interessiert es mich, ob sie nicht bald mit ihrer Ruhephase durch sind. Selbst Majorarbeiterin lässt mich hängen und schweigt.
In den letzten Tagen fangen sie an sich wieder für Insekten zu interessieren, vielleicht geht es bald voran.
Immer noch in größerer Anzahl vorhanden, flügellose Jungköniginnen.
30.03.2011 Gibt nichts Neues das ich hier schreiben kann. Läuft so, wie schon berichtete. Gerade gibt es wieder unzählige Jungköniginnen, die in den Abendstunden die Anlage bevölkern, aber das gab es auch schon.
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