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Camponotus ligniperdus - herculeanus Update 26.05.2008

Camponotus herculeanus   


Die Arbeiterinnenanzahl ist angewachsen auf 26, alle geschlüpften Ameisen sind noch Pygmäen.
Die 4 ligniperda Arbeiterinnen leben nach wie vor mit in der Kolonie,
es gibt keine Feindseligkeiten und die Vier sind die Außenaktivsten.

Thema Außenaktivitäten, nicht viel los, kommen sporadisch um Kohlenhydratlösung zu trinken,
sieht auf den ersten Blick fast so aus das Sie nur davon leben.
Der Eiweißbedarf ist gering, Mal eine Fliege, mehr ist nicht zu beobachten.

Weitere Beobachtung, beim Entfernen der Rotfolie des Reagenzglas laufen Sie nicht aufgescheucht durcheinander,
verharren bewegungslos, richtig gute Models.

Eier, Larven und Puppen sind vorhanden und das nicht gerade wenig.
Gut Voraussetzungen das die Kolonie noch deutlich wächst bis zum Herbst.
Sie leben immer noch im Reagenzglas, ist schon verwunderlich,
da der Durchmesser des Reagenzglases deutlich geringer ist als die Körperlänge der Königin.

     

     
Die erwarteten Wendeprobleme in Farmen mit einem Plattenabstand von 12-15 mm
sind wohl doch nicht so gravierend oder gar nicht vorhanden?

Interessiert beobachte Ich die Akzeptanz der ligniperda Arbeiterinnen in der Kolonie, die
herculeanus Ameisen sind jetzt schon deutlich in der Überzahl.
Geht die Kolonienentwicklung so weiter, rechne ich noch mit Mediaarbeiterinnen.
Gleichgroße Arbeiterinnen, die sich weiter gegenseitig tolerieren und als Gemeinschaft zusammenleben?

Camponotus herculeanus Update 07.07.2008

Vollgefutterte Ameisen, reichlich pralle Gaster.

                                                

Für Insekten interessieren sie sich kaum noch, hoch im Kurs stehen die Kohlenhydrate.
Die Aufzucht der Larven wurde eingestellt, viele kleine Larven, die nicht wachsen.
Auch die Königin ist run
d und prall.

                  

Es ist wieder so weit.
Frühe Auswinterung, gleichbleibende warme Temperaturen, gute Futterversorgung zeigen Wirkung.
Diese Ameisen haben Ihr Sommerprogramm durch und beginnen mit der Winterruhe.

                       

32 Arbeiterinnen sind es geworden, eine ligniperda ist gestorben.
Eine Zeit lang bleiben sie noch warm stehen, dann kommen sie in den Keller.

18.08.2008
Der Sommer ist für diese Kolonie vorbei.
Frühe Auswinterung, gleichbleibende Temperaturen sind nicht ohne Wirkung geblieben.
Schneller als in der Natur haben sie den Sommerzyklus durchlaufen.
Träge, kaum Aktivitäten, die Larven wachsen nicht mehr, seit Wochen keine Änderung mehr im Verhalten.
Habe sie heute in den Keller gestellt wo sie sich bei ca. 17°C auf den Winter vorbereiten können.
Kohlenhydrate bekommen sie noch eine Zeit lang weiter, gelegentlich eine Fliege, mehr ist nicht nötig.

14.09.2008
Das war es für dieses Jahr, sie sind in Winterruhe.

                            

Keine Aktivitäten mehr, pralle Gaster, keine Bewegung mehr in der Kolonie.
Und sie haben gut vorgesorgt, viele Larven für den Neustart im kommenden Jahr.
Die Hoffnung geht jetzt dahin das Sie gut über den Winter kommen, sicher ist das nicht.
Aus dem, was ich zu lesen bekomme, ist es nicht selten das Kolonien im Frühjahr nicht mehr leben.

Meine stehen weiter im Keller bei zurzeit ca. 15- 17°C.
Im Winter, wenn es in der Natur kälter ist, stelle ich sie für ein paar Wochen in die Garage.

Alle die diese schönen einheimischen Ameisen halten und auch mir,
wünsche ich das Wir im Frühjahr eine weitere Chance bekommen,
diese Ameisen bei ihrem Treiben zu beobachten.

19.02.2009
Die Aktivität meiner kleinen Mischkolonie hat deutlich zugenommen,
hier die letzten Bilder der Winterruhe 2008/2009.
Gab Kellertemperaturen 11- 17 °C und Garagentemperaturen  -4 - +8 °C.
Überwintert haben sie wie ihr seht im Reagenzglas, Verluste gab es keine.
Die prallen Gaster der Arbeiterinnen verschwunden
und auch die Königin reichlich abgemagert, sonst alles wohl auf.
Angebotenes Honigwasser haben sie gleich begierig eingesogen.

                
                        

15.03.2009
Geht gut voran, ein Teil der überwinterten Larven ist schon soweit gewachsen
das sie sich schon verpuppt haben.

           

Sind auch größere Larven und Puppen dabei, die Zeit der Pygmäen geht zu Ende.

                             

Gefüttert habe ich diese Ameisen nur mit Fliegen, Mücken, Honig- und Zuckerwasser, wie zu sehen ist,
kommt gut an, reichlich Nachwuchsaufzucht.
Aber auch sichtbar, mit dem Schlupf der ersten neuen Arbeiterinnen ist es wohl vorbei
mit der Unterbringung im Reagenzglas.
Rückblickend ist festzustellen, eine Gründung und Haltung einer kleinen Kolonie im Reagenzglas ist durchaus machbar.
Selbst die Königin deren Körperlänge mehr beträgt als der Durchmesser des Reagenzglases kommt darin zurecht.

                                         

Eine Ableitung daraus, auch kleinere Plattenabstände einer Farm (1,5 - 2 cm) dürften keine Probleme bereiten.

30.03.2009
Nach dem sich fast alle Larven verpuppt haben, gibt es neue Eier, teilweise schon gechlüpft, rechts im Bild.

                       

03.04.2009
Viel Arbeit für diese ruhigen Tiere!

  

Diese Beurteilung ist auch nur oberflächlich,
bei höheren Temperaturen und leerem Gaster sind auch sie emsig am Furagieren.
Und langsam sind sie auch nicht, meistens nur von uns erschreckt verharren sie erst mal abwartend
um dann bei im geeigneten Moment blitzschnell zu flüchten.
Betrachte ich sie in der Natur, sind sie durchaus in der Lage schnell größere Entfernungen zurückzulegen.

Der Kreis hat sich geschlossen, die ersten beiden Arbeiterinnen sind nach der Winterruhe geschlüpft,
die Ameisen haben sie aufgezogen von den überwinterten Larven.
                  
               

Links am Rand die Reste eines leeren Kokons.

           

Jetzt seit ihr gefordert um die Entwicklungszeiten nachzurechnen.

15.02.2009  Kolonie ausgewintert
07.03.2009  Erste Puppen
03.04.2009  Erste Ameise geschlüpft

22.04.2009
So bereitet Ameisenhaltung Freude.

                            
Königin mitten im Volk und Nachwuchs im Werden.
Faste alle überwinterten Larven, haben die Puppenzeit hinter sich.

                     

Die noch hellen Arbeiterinnen sind noch gut nach dem Schlupf zu erkennen.

Die Gründungszeit ist vorbei, wie zu sehen ist, gibt die ersten größeren Arbeiterinnen.
Ob später auch große Majorarbeiterinnen dabei sind, wie in der Natur zu beobachten?
Hängt davon ab, ob ich ihre Haltungsbedingungen hinbekomme.


Wenn ihr mögt, könnt ihr euch hier noch Bilder meiner kleinen Camponotus ligniperdus Kolonie anschauen.

  Aus1007                  

Königin vom letzten Jahr, überwintert mit 2 Arbeiterinnen und ein paar kleinen Larven.
Bei der Königin sichtbar, die andere Färbung gegenüber herculeanus, die ersten Gastersegmente rotbraun.

Habt ihr sicherlich gesehen, ligniperdus Königinnen legen gelbe Eier, bei herculeanus sind sie weiß.


      

Die Frage, die sich daraus ergibt, ist die Eierfärbung immer so?             

16.05.2009
Habe da ein Problem, sie wollen nicht raus aus dem Reagenzglas.

   

Aus der Natur

 

                

04.08.2009
Durchgehend zu warme Temperaturen und immer ausreichend Futter haben den Sommerzyklus deutlich verkürzt.
Meine beiden kleinen Kolonien Camponotus herculeanus und ligniperda sind durch mit der Nachwuchsaufzucht,
schon seit gut 3 Wochen entwickeln sich ihre Larven nicht mehr weiter, Eier und Puppen, keine mehr vorhanden.
Träge Ameisen, die nur noch selten aus dem Nest kommen.
Insekten brauche ich nicht mehr anbieten, Honig- oder Zuckerwasser nur in geringer Menge.
Habe sie jetzt in den kühleren Keller gestellt, dort können sie sich langsam auf richtig kalte Jahreszeit einstellen.

02.05.2010
Hier ein Volk, das im Reagenzglas überwintert hat.

   
Die Puppen sind entstanden aus den Larven, die mit überwintert haben.

Das ganz helle, Durchsichtige, eine Larve, die gerade ihren Kokon anlegt.
      
Hier der Rest des Volkes, mit neuen Eiern und kleinsten Larven.
           
Wie zu sehen, ist gibt keinen Wassertank mehr.

Hier eine Camponotus ligniperdus Jungkönigin die noch auf der Suche nach einem Männchen ist.