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 Messor minor cf. maurus  ab 20.06.2009
Genügsame Ameisen, sie gehören zu meinen  Lieblingsameisen.

Messor minor maurus
Unkompliziert in der Haltung, auch für 2 - 3 Wochen ohne Betreuung, mit ein paar Vorbereitungen kein Problem.

Kann mich da nur wiederholen, nur geringe Ausbruchsneigung.
Diese Aussage muss ich ein wenig konkretisieren, trifft nur auf die Arena zu.
Besteht das Nest aus Ytong oder wie bei mir aus Gips und steht es dazu extern geht es nur mit besonderer Absicherung.
Wie auch andere Messorarten, da wo das Nest feucht ist, besonders in den unteren Bereichen knabbern sie gerne.
Ob Gips oder Ytong, ist nur eine Frage der Zeit, bis sie ihren Halter persönlich besuchen kommen.

Habt ihr meine Ausführungen hier mitverfolgt, sie haben bei mir bis heute keine Ruhephase (Winterruhe) eingelegt,
mit Schwankungen in der Brutaufzucht, immer aktive Ameisen.
         
Die letzen Jungköniginnen leben immer noch in großer Zahl in der Kolonie, schon sind sie wieder dabei,
neue Geschlechtstiere aufzuziehen, die tonnenförmigen Larven werden Jungköniginnen.


Hier ein Blick auf den Nestblock und Kammern.
  IMG_0615-4                     

15.08.2009

Könnt ja mal zurücklesen, wie es losging mit dieser Kolonie?
Kommen so einige Tage zusammen und das was ich hier schreibe, wiederholt sich.
Richtig was Neues kann ich euch nicht anbieten, als kleine Entschädigung ein paar Bilder aus dem Leben von Messor cf. maurus.
Wie immer sind sie dabei Nachwuchs aufzuziehen.

Kleine Larven und Puppen.
                   
Dicke Larven, die andeuten, was wird, sie ziehen immer noch Jungköniginnen auf.
                                          
Einige Jungköniginnen sind schon geschlüpft.
                            

28.08.2009
Sie sind vorangekommen mit der Aufzucht von Jungköniginnen.
                
Deutlich verfärbte Puppen, klarer Hinweis, sie schlüpfen bald.
Sie ziehen weiterhin Jungköniginnen auf, dicke, fette Larven.
                        
Nebenbei sorgen sie auch noch für Arbeiterinnennachschub.
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Neben vielen Körnern, die sie zurzeit futtern, benötigen sie für die vielen Larven zusätzlich reichlich Proteine.
                         
Bei der Gattung Messor gehe ich davon aus das sie auch Eigelb verwerten können.
                                           
Kaum gereicht finden sich diese Ameisen in großer Anzahl ein um es abzutransportieren.
Körner bunkern sie auch außerhalb des Nestes, Eigelb wird direkt ins Nest getragen.

Das sie Eigelb verwerten können, ist meine persönliche Meinung die ihr bitte nicht verallgemeinert.

02.10.2009
Zurzeit schlüpfen viele Arbeiterinnen und es kommen noch mehr.
                          
Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird, wie sieht es mit der Winterruhe bei dieser Art aus?
Gibt Schwankungen in der Nachwuchsaufzucht, eine Winterruhe oder Ruhephase hatten sie bei mir bis heute nicht.
Gab nicht einmal Anzeichen dafür das sie eine Ruhrphase einlegen wollten.

Auch Jungköniginnen können kräftig zubeißen.
     
Gibt frisch gehäuteten Mehlwurm.
                
Kornkammer.
                                

Hier ein Blick mitten in das Arenaleben dieser Ameisen.
 
Schaut mal an den oberen Rand, sind doch schöne Zeichnungen, die ich da hinbekommen habe?

Versuch eines Videos?
Die doch recht kräftige Wärmestrahlung einer hellen Lampe für Film - oder Fotozwecke hat in etwa die Wirkung,
wie kräftig an die Anlage geklopft. Arbeiterinnen stürzten aus dem Nest und alles läuft in Panik durcheinander.
Wollte sie hier zeigen, wie sie an verschiedenes Futter gehen, leider haben sie schnell davon abgelassen,
als ich mit der Filmbeleuchtung gekommen bin.
CIMG3046_video               

Hier moderne Ameisenkunst für einen prima Durchblick!
                     

Kleine Kolonien nehmen sporadisch ein paar Körner.
Damit kann ich ihnen keine Freude bereiten, da muss schon mehr her.
                         

13.11.2009
Sie halten sich an keine Schwarmzeiten mehr.
Neben Arbeiterinnen ziehen sie weitere Jungköniginnen auf.
              
Damit die Königinnenlarven aufgezogen werden können, sammeln sie reichlich Insekten ein.
             
Richtig fette Brummer, für eine große Kolonie kein Problem, bei kleinen Kolonien wird das nichts,
da müsst ihr mithelfen und vorab zerkleinern.

Falls ihr Haltungsbedingungen oder Parameter für Messor cf. hesperius sucht,
nehmt die von meinen Messor cf. maurus, passen prima.


Habt sicherlich gelesen, Ameisen suchen für sich und ihren Nachwuchs immer die bestmöglichen Bedingungen.
Da kann es vorkommen, dass sie ihren Nachwuchs in der Arena mitten im Lampensonnenlicht lagern.
         
Der Nestblock steht in einer beheizten Kammer, Tag und Nacht, durchgehend 25°C.
            
Trotzdem tragen sie am Tage einen Teil ihres Nachwuchses in die Arena unter die Lampenwärme.
Ein ganz deutliches Indiz für die Wärmebedürftigkeit dieser Art.

Die beiden letzen Bilder geben Anlass für Überlegungen?
Meine damit nicht die grünen Umrandungen der Nestkammern, sind harmlose Algen, die sich über die Jahre dort eingefunden haben.
Nein auf den Bildern fehlt was.

28.11.2009
Sie sind als größere Kolonie durchaus in der Lage, auch ein lebendes Tier zu erbeuten.
   
Jungköniginnen sterben oder integrieren sich in das Leben und Handeln von Arbeiterinnen.
Hier ein kleines Video, wie weit das gehen kann.
CIMG3568_Video     

Sind unzählige Jungköniginnen, die in der Kolonie leben.
     
Würde euch gerne welche davon abgeben, wäre nur brotlose Kunst, sind alle nicht begattet.

Wollt ihr noch mehr lesen,
hier geht es weiter.