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Messor cf. maurus Update 26.12.2007

Die Zeit ist schnell vergangen, eine Königin, die es fertig gebracht hat, weit ab von Ihrer Heimat, erfolgreich zu gründen.
Es sind jetzt 2 Jahre, dass ich diese Ameisen halte und es ist meine Hoffnung das es noch viele weitere Jahre werden.
Eine der wenigen Ameisen aus meiner Haltung, die Tag und Nacht immer für Unterhaltung sorgen.
Aktive muntere Ameisen mit nur geringem Ausbruchspotenzial, Unkomplizierten und genügsam in der Haltung.

Die Arbeiterinnenanzahl hat sich stabilisiert, altersbedingt sterben in etwa so viele Ameisen, wie neu schlüpfen.

Ob noch größere Kolonien möglich sind?
Mag sein, bei dem, was ich Ihnen anbieten kann, ist das Ende des Kolonienwachstums erreicht.
Fragt mich jetzt nicht, wie viele es sind, ich könnte nur Antworten, einige Tausend.
Im Ytongnest, im Abfallbecken, unterwegs in den Schläuchen, überall Ameisen.
Im Rindenstapel in der Arena haben Sie ein Zweignest angelegt.
Keine Scheu vor Licht, gerne legen sie Ihren Nachwuchs auch mal in die Arena, damit ich ihn betrachten kann.

                    
Es erreichen mich immer wieder Fragen, ob ich nicht so eine Kolonie abgeben könnte?
Zu meinem Bedauern ist es nicht möglich, Geschlechtstiere zu Paarung zu bringen, mir ist es nicht gelungen, eine Möglichkeit zu finden.

Update 11.04.2008
Futter, Klima, Platzangebot oder das Ende der Fahnenstange?
Diese Kolonie lebt im Gleichgewicht, Sterbefälle und Nachwuchs halten sich die Waage.
Die Haltungsbedingungen weiter zu optimieren, an der Ameisenanzahl ändert es nichts.
Auch wenn diese Messorart nicht die ausgeprägten Kasten von Messor barbarus zeigt,
mit besonders großen und rötlich gezeichneten Arbeiterinnen ist es eine Ameisenart die mir Freude bereitet.
Direkt keine Anzeichen für eine Winterruhe, immer aktiv.

Richtig überlegt ist das nicht richtig, es gibt Zeiten, wo Sie Geschlechtstiere aufziehen.
Das nimmt kein Ende ohne Eingriffe meinerseits.



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