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Messor cf. maurus Update 30.07.2007

Nach wie vor, eine unkompliziert zu haltende Ameisenart, die bis heute bei mir ohne Winterruhe lebt.

Sie lagern gern ihre Körner auch außerhalb ihres Nestblockes,
rechts hinten steht ein Gipsblock in der Arena, den ich dafür gebaut habe, bin gespant, ob sie ihn annehmen?

         

Hier etwas größer.
 

Links steht eine Tränke, normal für Ziervögel gedacht. Sie trinken reichlich Wasser, ist nicht so ganz neu das sie so durstig sind,
meine anderen Messorarten brauchen auch viel Wasser.


Manchmal pflastern sie es auch einfach zu.


Ameisen, die sich gut weiter entwickelt haben, mit Überlegungen für mich, wie ich ihre Anlage erweitere.
Sie haben sich so stark vermehrt, dass es Zeit für einen weiteren Anbau ist.
Bin mir noch nicht im Klarem, wie er aussehen soll. Genaugenommen bin ich etwas ratlos, es fehlen mir die Informationen,
welche Volksgröße diese Art erreichen kann?
Füttere nur noch Insekten rationiert, die Rationen habe ich im Laufe der Zeit weiter reduziert,
sie haben es durch erhöhte Körneraufnahme zum Teil ausgeglichen.
Hier gibt es Zikaden.
  

Wenn diese nicht mehr laufen können, trauen sie sich auch an richtig große Insekten, hier an eine toten Heuschrecke
                 
Selbst die jungen Königinnen sind mit dabei.
                 
Das zeigt allerdings auch, das sie neben dem Eiweiß aus den Körnern auch gerne tierisches Eiweiß nehmen.

Auch wenn die alten Geschlechtstiere, die sie aufgezogen haben, noch nicht alle gestorben sind, ziehen sie eine neue Generation auf.
                    
So wie ich es zurzeit beobachten kann, nur Königinnen und weniger als beim letzten Mal.
Aus dieser Larve wird einmal eine Königin, nicht nur das diese Larven größer werden,
von Anfang an heben sie sich durch ihre Tropfenform ab.
                            

Ein paar Bilder noch.
   

    
Königinnenpuppen
  
Links eine Larve, rechts eine Puppe, die bald schlüpft.
4526 Ausschnitt                   

Hier die Puppen der Arbeiterinnen die sich schon darauf freuen, mich zu unterhalten.
        

Die Königinnenpuppen tragen sie gern an besonders warme Stellen
              

Eine einfache Frage, aus wie vielen Ameisen besteht diese Kolonie, helft mir mal?

                                 

Das kann ja noch interessant werden, oder ?

So ein Ameisenleben ist echt bescheiden, erst haben wir Last, das, was die Königin gelegt hat,
groß zu bekommen und dann entwickeln die Eier sich zu solchen Brummern!
Locker umschrieben, die Aufzucht von Geschlechtstieren und die Plage, wenn es darum geht, diese umzulagern.
Dass sich die zukünftigen Mütter unserer Art auch immer so dick machen müssen?
Als Ameisen haben wir einfach keine Wahl, unsere Art muss überleben, dafür nehmen wir so manche Strapaze auf uns.
Sollte ich noch mal ein neues Leben bekommen, werde ich Lastträger.

                     

Begegnung der besonderen Art!
 
Dadurch, dass die Jungköniginnen nicht abfliegen können, gibt es Kurioses zu beobachten.
Ein absurdes Verhaltensmuster, wie es wohl nur in der Gefangenschaft möglich ist.
Einige der Jungköniginnen brechen sich die Flügel ab und werden von den Arbeiterinnen angegriffen,
getötet, zerlegt und auf dem Müll entsorgt.
Andere passen sich an, verhalten sich wie Arbeiterinnen.
Hier füttert eine Königin die Andere, die auch dabei ist sich ihrer Flügel zu entledigen, einer fehlt schon.
Ist schon abnormal, was es zu beobachten gibt.

Noch ein paar Bilder           
                

                       

Das Becken ist selbst gebaut, mit Aluminiumleisten, Glas und Plexiglas.
Seitenteile und Deckel aus Plexiglas, um gut Durchgänge einarbeiten zu können.
Die Teile einfach nur mit Silikon zu verkleben ist ein Risiko.
Die Verklebungen müssten sehr dünn sein, diese Ameisen beißen Silikon durch.
Um da vorzubeugen, die Aluleisten an den Ecken.

Hier eines  ihrer Lieblingsfutter, gekochte Fliegenmaden.
Auch noch praktisch, auch eingefroren und wieder aufgetaut, nehmen sie diese genauso.
                      

Einige der Jungköniginnen, die sich ihre Flügel abgebrochen haben, haben das Verhalten der Arbeiterinnen angenommen.
Sie beteiligen sich sogar am Futtereintragen.

4326 Auschnitt                      

06.12.2007
Zu bestimmten Zeiten im Jahr ziehen sie Geschlechtstiere auf, das können schon mal einige Hundert werden.
Um davon nicht so viele zu bekommen, reduziere ich ihnen das Eiweißfutter und setze die Nesttemperatur
auf Raumtemperatur, so wie ich die ersten Anzeichen für eine Geschlechtstieraufzucht beobachte.
Mitunter stellen sich am Tage unter den Lampen gute Klimabedingungen ein, die sie gleich zu nutzen wissen.
Sie haben keine Probleme damit, ihren Nachwuchs im vollen Licht zu lagern.

                     

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