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Aphaenogaster texana

Aphaenogaster texana                                                     
Mit meiner Vorliebe für Ameisenarten die durchaus trockener leben, bin ich auf Aphaenogaster texana gestoßen.
Worum eine trockenere Haltung?
Könnte jetzt einfachhalber schreiben, wegen meiner Faulheit.
Es hat für mich viele Vorteile Ameisen zu halten die gut trockener leben können.
Nestbefeuchtung, Arenabefeuchtung, Luftfeuchtigkeit, sind Haltungsparameter um die sich mich  nicht besonders gekümmert muss.
Gerade im Nestbereich kann fehlende Feuchtigkeit schnell Schäden anrichten, die nicht immer ohne Folgen zu beseitigen sind.
Schimmel durch höhere Feuchtigkeiten, die gibt es praktisch nicht.
Schimmel-                      
Diese Ameisen entwickeln sich prima mit höheren Temperaturen, jedenfalls ist das so nachzulesen,
passt gut das sie nicht auch noch höhere Feuchtigkeiten brauchen.
Höhere Temperaturen führen zu mehr Verdunstung, nicht gut wenn die Art nicht viel Feuchtigkeit benötigt,
für eine brauchbare Entwicklung.
Zudem kann das im Nestbereich zur erhöhter Kondenswasserbildung an der Beobachtungsscheibe führen,
wer will Derartiges schon,
eingeschrenkte Nesteinblicke.
Gedanken über ausreichend Belüftungen, brauche ich mir mit trockener Haltung und höherer Temperatur auch  nicht machen.

Nachzulesen ist, je höher die Temperatur für die Haltung dieser Art, umso schneller entwickeln sie sich.
Ist das wirklich so?
Was gibt es an Informationen über Temperaturen,
die bei Aphaenogaster texana in den verschiedenen Nestbereichen vorzufinden sind?
Von Oberflächentemperaturen auszugehen, ist sicherlich die ungeeignetste Möglichkeit.
Ameisen graben ihre Nester in die Erde, unterschiedlich tief,
schon nach wenigen Zentimetern sinkt die vorhandene Temperatur deutlich.
Also Vorsicht mit höheren Temperaturen, mehr ist nicht immer angebracht.
Wie es sich verhält mit  höheren Temperaturen und einer prognostizierten besseren Entwicklung
und wo diese Temperaturen liegen könnten, werde es herausfinden.

Ameisenversand ist oftmals auch Glücksache, das dieses Volk sprichwörtlich hatte.
Warum es allerdings ein derart großer Wassertank im Reagenzglas, für 2 Arbeiterinnen mit Königinnen und etwas Brut sein musste,
entzieht sich den Kenntnissen meiner Ameisenhaltung.
Reagenzglaswassertank                           
Möglicherweise hat der Verkäufer weiter gedacht als ich
und einen längeren Verbleib der Ameisen in so einem  gestalteten Reagenzglas  ins Auge gefasst.

Wie auch immer, der Versand ging daneben.
Dazu ist anzumerken, der Versand ging von heute auf morgen, im Klartext, 2 Tage.
Was ist schiefgelaufen?
Seit Ihr jetzt sicherlich schon selber drauf gekommen, der Wassertank ist ausgelaufen.
Reagenzglas Wassereinbruch  Reagenzglas geflutet                     
Ist nicht einfach den Wattestopfen zwischen dem Wasser und dem Nestraum passend einzubringen.
Dieser muss soweit durchlässig sein, das er ein  geeignetes Mikroklima im Reagenzglas anbietet,
ohne das Wasser in den Nestbereich läuft.
Hört sich einfach an, ist es allerdings nicht.
Ein zu dicker, dichter Wattestopfen lässt den Ameisennachwuchs auch schon mal vertrocknen.

Ameisen und Ameisennachwuchs hatten bei der Ankunft Land unter.
Sehe es als Glück im Unglück, dass das Reagenzglas, wie überwiegend üblich, nicht mit einem Wattestopfen verschlossen war,
sondern mit einem Stopfen aus einem Metallgeflecht.
Stahlwolle                         
Irgendwo habe ich gelesen, dass dadurch Ameisen beim Versand  geschreddert  wurden, was für mich nicht nachvollziehbar ist.
Für die Brut dieses Volkes war es die Möglichkeit den Transport zu überleben.
Das Metallgeflecht hat sich nicht wie Watte voll Wasser gesogen und die Ameisen konnten ihren Nachwuchs daran trocken lagern.

Vorsichtig mit Zahnstocher und so bewaffnet, war es mein Anliegen, möglichst viel ihres Nachwuchses zu retten.
Wäre ich doch ein paar Jahre jünger, mit besseren Augen.
Wie auch immer, irgendwie habe ich es hinbekommen, 6 Puppen und ein halbes Dutzend Larven und 2 Arbeiterinnen mit Königin
in ein neues Reagenzglas zu verfrachten.
Aphaenogaster texana                        
Bereits 2 Tage später, die ersten Eier.
Aphaenogaster texana               
Was ich als geglückte Leistung meinerseits gewertet hatte, den Ameisen hat es nicht gefallen, sind nach 2 Tagen umgezogen.
Naja das Reagenzglas war gut gemeint, wer sich länger mit Ameisenhaltung beschäftigt, wird feststellen,
Reagenzgläser sind für Ameisen nicht immer das, worin sie leben wollen.
Wo sind sie hin?
Hier.
Arenabecken                           
Ein kleines Glasbecken [20 x 10 x 10 cm]mit kleinem Gipsnest, abgedeckt mit einer grünen Kunststoffplatte.
(Das Gipsnest ist eine gebrauchte Immobilie, das sind vorher schon Messor und  Meranoplus herangewachsen)
Für die Wärme sorgt eine kleine 12 Volt Heizfolie, die nur teilweise unter dem Gipsnest liegt.
Direkt über der Heizfolie liegt die Temperatur momentan bei ca. 27°C.
Im linken Teil des Nestes ist es geringfügig kühler.
Mal schauen wie das bei den Ameisen ankommt.

Aphaenogaster texana   Aphaenogaster texana                      
Einige der Larven sind nicht mehr durchsichtig, haben sich milchig eingeführt, zudem strecken sie sich.
Die Verpuppung hat begonnenen, der Vorgang dauert etwa 7 Tage.
Aphaenogaster texana   Aphaenogaster texana                             
Bei Arten, wie Aphaenogaster texana mit Nacktpuppen, lässt sich der Ablauf der Metamorphose  prima beobachten.
Größere Larven hören auf zu futtern, ihre Durchsichtigkeit verfärbt sich in milchig trübe bis hell weiß.
Ihre gekrümmte Haltung geht in eine gestreckte über.
Die Larve tailliert sich, erste Formen der zukünftigen Ameise werden sichtbar.
Ist diese ausgebildet, krümmt sich die Puppe wieder.
Die Umwandlung einer milchig, trüben Larve in die Form einer Ameisenpuppe so wie wir sie kennen, erfolgt in wenigen Stunden.
Hier ist die Erste vorhanden.
Aphaenogaster texana Nachwuchs-                       
Auch wenn die Eier etwa zur gleichen Zeit gelegt wurden, entwickeln die Larven unterschiedlich.
Sowohl in der Endgröße wie auch die Zeiten bis zur Verpuppung.
Unterschiede von einigen Tagen bis zur Verpuppung sind nicht selten.
Aphaenogaster texana   Aphaenogaster texana   Aphaenogaster texana                                              

Einige Tage, etwa eine Woche vor der Verpuppung der Larven, fängt die Königin wieder an Eier zu legen.
Als Anreiz dafür sehe ich, dass die Larven dann kaum noch Futter aufnehmen und dies vermehrt für die Königin zur Verfügung steht.
Bis zum Zeitpunkt der Verpuppung sind bereits etliche Eier zusammen gekommen.
Etwa 20 konnten gezählt werden.
Aphaenogaster texana                      

Als Bodensubstrat ein wenig gröberer Sand, damit sich die Ameisen beschäftigen können.
So ging sie los meine Haltung mit Aphaenogaster texana, schauen wir mal was wird.

Was gleich auffällt mit nur wenigen Arbeiterinnen, wie munter und aktiv diese Ameisen sind
Ständig sind 2 – 3 Ameisen bei der Futtersuche zu beobachten oder schleppen feine Steine herum um den Nesteingang zu verändern.
Aphaenogaster texana               

Um sie besser beobachten zu können, ihnen mehr Auslauf anzubieten und der Umstand,
dass gerade ein größeres Becken frei geworden war,  war der Gedanke schnell gefasst und ihr Nest umgesetzt.
Arena mit Nest-                      

Die Arena, ein Dreiecksbecken mit 40 cm Kantenlängen und einer Höhe von 20 cm.
Als Boden ca. 1 cm Gips überstreut mit feinem Kies.
Und jetzt stehe ich da, das ging richtig schief, kein Nesteinblick mehr.
Wie das?
Naja die Ungeduld, der Gipsboden war noch reichlich feucht und das Nest steht direkt da drauf.
Dazu eine jetzt größere und stärkere Heizmatte unter der Arena und das Unheil nahm seinen Lauf.
Total beschlagen die Nestabdeckscheibe, keinerlei Einsicht mehr ins Nest, nichts mehr zu sehen was sie dort treiben.
Nest 30.10.2018-                   

Das ist richtig hart, wo sie jetzt doch jeden Tag einige Fruchtfliegen eintragen und ich bekomme nicht mit was da los ist.
Dummheit wird bestraft wie im richtigen Leben, verhält sich das bei der Ameisenhaltung nicht anders.
So wie ich etwas mehr Zeit habe, wird die Heizmatte an einer der Seitenwände angebracht mit einer Styroporabdeckung
um die Wärme möglichst nur in die Arena zu bringen.
Damit dürfte sich die Sicht ins Nest bald wieder ergeben.

Kaum ist ein neues Ameisenvolk da, drängt sich gleich die Frage auf, wie kann ich sie durchbringen?
Das umso mehr wenn sich im Internet nur spärliche Informationen finden lassen oder die gern genommenen Verallgemeinerungen.
Für den Start wichtig, nein eher entscheiden ob das Volk überlebt.
Grob muss das schon passen, die Feinabstimmung kann nach und nach erarbeitet werden.
Für in der Beobachtung geübte Ameisenhalter, mit Background an Erfahrungen, wird es nicht besonders kompliziert sein,
mit gemachten Beobachtungen früh die Klimaparameter in die richtige Richtung zu bringen.
Wer sich mit Ameisen kaum auskennt, keine Erfahrungen hat, naja das kann dann schon mal richtig daneben gehen.
Wenn Ihr jetzt meint, was für kluge Sprüche, kann ich Euch nur zustimmen, so richtig ist mir auch noch nicht klar, wie es weiter geht.

Mittelamerika, da sollen sie herkommen, ist ein ganz schön weites Areal.
Soweit ich es im Internet abklären konnte, leben diese Ameisen in einer sehr trockenen, warmen Gegend.
Gut damit habe ich ihre Haltung angefangen.
Höhere Temperaturen in der Arena habe ich jetzt hinbekommen, um die 28°C.
Im Nest kann ich die Temperatur leider nicht messen, grob dürfte sie auch in diesem Bereich liegen.
Trocken soll ihr Habitat sein, gut daran arbeite ich noch, der Gipsboden gibt immer noch reichlich Feuchtigkeit ab.
Allerdings scheint das den Ameisen nicht wirklich zu stören.

Was mich immer wieder verwundert, das bei so wenigen Arbeiterinnen (7 von mir gezählt), 3 – 4 in der Arena unterwegs sind.
Steinchen umhertragen, Nesteingang auf und wieder zu gestapelt und Futtersuche.
Futtersuche ist jetzt genau das Stichwort, was futtern diese Ameisen überhaupt?

Futter
Sicherlich kann Ameisen vieles an Insekten angeboten werden, wenn es nichts anderes gibt,
werden sie in ihrer Not das nehmen was da ist, ob sich damit eine gute Entwicklung hinbekommen lässt,
steht auf einem anderen Blatt.
Momentan gestaltet sich das ziemlich eintönig.
Sie nehmen nur kleinste, frisch tote Insekten.
Fruchtfliegen gehen gut und wenn es nichts anderes gibt auch kleinste Heimchen(Mikroheimchen).
Alles was größer ist, lassen sie liegen.
Gut daran werden wir noch arbeiten wenn das Volk größer ist.
Honig, Honigwasser, Zuckerwasser überhaupt kein Interesse.
Auch um Trinkwasser machen sie einen Bogen.

Es lief richtig gut, Ameise um Ameise schlüpfte und ließ eine schnelle Entwicklung erwarten.
Die Haltungsparameter schienen zu passen, Unterbringung, Futter alles Ok.
Ohne Veränderungen oder sichtbare Gründe kam der Einbruch, der fast bis an den Zusammenbruch des Volkes ging.
Ohne dass ich herausfinden konnte woran es lag, starb Arbeiterin um Arbeiterin.
Dem ging ein Verhalten vorher, das von mir so noch nicht zu beobachten war, ich mir nicht erklären konnte.
Keine Veränderungen an den Haltungsparametern, doch es ging kontinuierlich Berg ab.
Irgendwie überkam mich Ratlosigkeit so ein Verhalten von Ameisen, bevor sie starben, hatte ich noch nicht erlebt.

Was hat sich ereignet?
Unterschiedlich Schlupfzeiten führten dazu, das Arbeiterinnen zu unterschiedlichen Zeiten die Außentätigkeiten aufnahmen.
Bei allen dieselben Beobachtungen.
Nach ein paar Tagen hielten sie sich immer länger in der Arena auf, trugen Kiessteine herum, die sie übereifrig am Nesteingang deponierten.
Oftmals derart viele, das sie nicht mehr ins Nest kamen.
Machte nichts, die ließen sich auch wieder wegräumen.
Eine Beschäftigung in die sich richtig reinsteigerten, die immer mehr dahin überging, das sie Kiessteinchen einfach nur noch herum trugen.
Zwischendurch wanderten sie ausgiebig, für mich ganz normal durch die Arena, wie sonst auch bei der Futtersuche.
Jedoch immer wieder verharrend und ausgiebig Fühler putzend.
Eine Tätigkeit die mehr und mehr in den Vordergrund rückte, bis nichts anderes mehr machten als durch die Arena zu wandern und Fühler zu putzen.
Der Steinchenhaufen vor dem Nesteingang, sowie Steinchen generell interessierte sie nicht mehr und Besuche im Nest wurden immer weniger.
Nach etwa 3 Tagen wurden sie ruhiger, kaum herumlaufend, immer wieder Fühler putzen, bis sie schließlich starben.

Es galt zu handeln und den Versuch zu starten, zu retten was noch möglich war.
Neues Nestbecken mit neuen Gipsboden und abwarten was wird.
Nichts wurde, die Hoffnung das Besserung eintrat, verlief im Sand.
Überlegungen sie aus ihrem Nest zu treiben um auch dieses auszutauschen, verwarf ich wieder.
War es doch eine gebrauchte Immobilie in der vorab schon andere Ameisen ihre Gründungszeit erfolgreich verbracht hatten.
Zudem lief es mit Aphaenogaster texana anfangs auch ganz normal mit diesem Nest.
Nur was könnte es jetzt noch sein, woran liegt es?
Nach längeren Überlegungen kam mir eine ganz banale Idee, die ich gleich wieder verwerfen wollte, so unmöglich erschien sie mir.
Schaden kann es nicht also Idee ausgeführt.
Anfangs hatte ich als Beleuchtung eine schwachleuchtende LED – Leiste in Verwendung, so ein richtiges funzel Ding.
Um besser beobachten zu können wurde diese durch einen kräftigen 10 Watt LED-Strahler ausgetauscht,
Led Beleuchtung-                
angebracht 20 cm über dem Arenaboden.
Ein richtig helles, kräftiges Licht, das die Arena sehr gut ausleuchtete.
Das Teil kam wieder abgebaut und wurde durch die alte, schwachleuchtende LED Leiste ersetzt.

Das war es, zumindest änderte sich das Verhalten der neu in den Außendienst kommenden Arbeiterinnen.
Keine ausfallendes Fühler putzen mehr, ein normales Veralten wie es anfangs auch zu beobachten war.
Die Ameisen die noch zurzeit der hellen LED Beleuchtung in der Arena unterwegs waren,
konnten nicht gerettet werden, weitere Todesfälle gab es nicht mehr.
Ihre gute und reichliche Brutaufzucht führten schnell dazu, dass sie bald wieder ihre ursprünglich Arbeiterinnenanzahl erreichten,
die gezählt momentan bei 21 liegt.

Zum Abschluss für Heute, noch ein paar Bilder.
Aphaenogaster texana   Aphaenogaster texana    Aphaenogaster texana    Aphaenogaster texana                                 

11.01.2019
Sie sind über den Berg, erfreulicherweise gab es keine weiteren Todesfälle.

Eine wilde Bande diese Aphaenogaster texana, schnell in Panik zu versetzen.
Überaus flink auf ihren langen Beinen, wendig und schnell.
Panik, sie stürmen aus dem Nest, sind kaum bis gar nicht im Auge zu behalten mit ihren ständigen, abrupten Richtungsänderungen.
Was für eine Freude, der Versuch die Arbeiterinnenanzahl zu zählen.
Später, wenn es noch mehr Arbeiterinnen sind, sehe ich keine Chance mehr, die Nestabdeckung für Einblicke abzunehmen.
Aphaenogaster texana sollen gut stechen können, bei ihrer Schnelligkeit wären meine Finger …, will gar nicht weiter daran denken.

Mit Fehlerquote bin ich da bei auf gut 40 gekommen.
Wenn es so weiter geht, legen sie eine rekordverdächtige Entwicklung hin, ständig neue Eier, viele Larven und Puppen.
Aphaenogaster texana   Aphaenogaster texana   Aphaenogaster texana   Aphaenogaster texana           

Honig, Honigwasser so wie zuckerhaltige Lösungen nehmen sie weiterhin nicht.
In einem Forum kam der Vorschlag, Zuckerkristalle anzubieten.
Zuckerkristale                

Kein Erfolg damit gehabt, wollten sie auch nicht.
Zuckerkristalle als Futter-              

Wie alles was neu in ihre Arena kommt, was ihnen übrigens sehr schnell auffällt, kurz untersucht, nicht für gut befunden, liegen gelassen
.
Zuckerkristalle an Ameisen zu verfüttern, sehe ich als Gratwanderung.
Ameisen neigen dazu mehr einzutragen als wie sie gleich verwerten können.
Bei Insekten bleibt das ohne Folgen, die können sie auch wieder aus dem Nest befördern.
Zuckerkristalle ziehen Wasser, lösen sich an oder auf, verkleben erst, später schimmelt es
.
Stellt sich die Frage, wovon leben die Arbeiterinnen?
Feste Stoffe (Insektenteile) können Ameisen nicht schlucken.

Weiterhin erstaunlich, sie trinken in der Arena kein Wasser.
Ob sie Kondenswasser im Nest trinken oder ob ihnen die Flüssigkeiten die in Insekten enthalten sind reichen , konnte ich nicht beobachten

Nach Veränderung der Heizfolienanordnung, vorher lag eine unter dem Nest,
jetzt ist sie so angeordnet, das nur der Arenaboden erwärmt wird, gibt es fast jeden Nachmittag ein besonderes Ereignis.
Arbeiterinnen tragen ihre Puppen an die hintere Arenascheibe, die ebenfalls erwärmt wird.
Aphaenogaster texana   Aphaenogaster texana               

Das es dabei hell ist stört sie nicht im Geringsten, selbst ihre Königin lässt sich ab und an eine zusätzliche Wärmeeinheit nicht nehmen.
Aphaenogaster texana