Hallo und willkommen bei Ameiseninfos.de Camponotus singularis Aufzucht Camponotus singularis Haltung Was für eine Ameisenart, die richtig zu begeistern weiß? Sehr schön gefärbte Camponotus – Art, die zudem besonders große Mojorarbeiterinnen aufziehen kann, wenn ihr Halter auf Zack ist.
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Eigentlich war es das auch schon, was es Interessantes über diese Art zu berichten gibt. Die Haltung von Camponotus singularis stellt keine besonderen Anforderungen. Etwas wärmer, so um die 23 – 26°C, Nest immer gut feucht, Arena eher egal, leicht feucht reicht. Ist ihr Nest groß mit unterschiedlich feuchten Bereichen, sind sie dort zu finden, wo es am feuchtesten ist. Eine besondere Herausforderung, die wichtig ist, um diese Art zu halten gibt es allerdings! Geduld und noch mehr Geduld und die Bereitschaft, besonders inaktive, langweilige Ameisen zu halten. Das ist nicht begründet in der langen Entwicklungszeit vom Ei bis zur Ameise, Camponotus ligniperdus brauchen da länger. Auch nicht darin, dass sie nur wenige Ameisen aufziehen, das geht nicht nur schleppend voran. Es ist einfach nichts los bei diesen Ameisen. Am Tage selten eine Ameise zu sehen, das hegt den Verdacht, in der Nacht müsste mehr los sein. Auch nur reine Spekulation. Diese Ameisen sind besonders gute Futterverwerter, einmal ein Insekt eingetragen, wird das verwertet bis nichts mehr übrig bleibt, beziehungsweise für ihren Halter nichts mehr zu sehen ist. Selbst bei gut 200 Arbeiterinnen ist kaum eine Arbeiterin in der Arena zu beobachten. Hat natürlich auch seine guten Seiten, das diese Ameisen überwiegend ruhig leben. Selbst mit hellerem Licht ins Nest geleuchtet, bringt sie nicht aus der Ruhe. YouTube-Video Prima um ihre Aktivitäten im Nest mitzuverfolgen. Haben sie Hunger, laufen ein oder zwei Arbeiterinnen in der Arena unermüdlich herum. Das sieht aus, wie bei anderen Arten nachzulesen, herumlaufende Ameisen, die versuchen sich aus dem Nestbereich zu entfernen, es in den Anlagen der Halter nicht können, oftmals als Totlaufen beschrieben . An Totlaufen denken diese Ameisen dabei allerdings nicht, es geht ihnen nur darum, Futter zu finden. Dabei sind Glasflächen für diese Art kein Hindernis, ob hoch oder über Kopf, das passt alles. Kaum haben sie ein Insekt gefunden oder sich am Zuckerwasser vollgesogen, ist Ruhe im Schacht. Ihr Halter kann sich ausdauernd auf die Lauer legen, diese Ameisen verstehen es Geduld einzufordern und zeigen sich einfach längere Zeit nicht mehr. Es war mein Gedanke, hier für Euch einen Haltungsbericht zu erstellen. Was soll ich schreiben, diese Ameisen sind da anderer Ansicht, machen nicht mit. Mit anderen Worten, könnte nur über Inaktivität schreiben. Notgedrungener Weise kann ich nur eine chronologische Bilderfolge anbieten. Wie auch immer, was es braucht, ist eine gesunde, begattete Königin, sonst wird es nichts mit der Haltung. Tag 1
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So kam sie bei mir an, viele Erwartungen die sich bei mir einstellten. Auch Gedanken, ob die Haltung was werden könnte, gibt es doch viele widersprüchliche Berichte nachzulesen, betreffend der erforderlichen Haltungsbedingungen. Wie immer, ist es besser nicht blind den Empfehlungen in den Foren zu folgen, selber zu beobachten und zu handeln. Pech für die, die gerade dabei sind, Erfahrungen mit der Ameisenhaltung zu sammeln und eifrig das einsaugen, was es über die Haltung dieser Art in den Foren nachzulesen gibt. Wenn Ihr dabei ins Verzweifeln kommt, was von den widersprüchlichen Haltungsbedingungen den nun passt, wie oben beschrieben. Etwas Wärmer, so um die 23 – 26°C, Nest immer gut feucht, Arena eher egal, leicht Feucht reicht und die Haltung von Camponotus singularis läuft. Tag 81
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Tag 116
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Hier habe ich sie beim Trinken erwischt.
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Scheint sich ertappt zu fühlen
Dünnflüssiges Zuckerwasser (viel Wasser wenig Zucker in der Mischung) nehmen sie gerne. Zurzeit rekrutieren sie keine weiteren Arbeiterinnen dafür. Die Ameise die das Zuckerwasser gefunden hat, kommt so lange wieder, bist sie im Nest kein Futter mehr weiter geben kann. Es sei denn, sie wird beim Trinken gestört. In so einem Fall verharrt sie bewegungslos, stellt sich Tod. Wird die Störung zu aufdringlich, Mensch was können diese Ameisen schnell laufen, blitzschnell sind sie weg. Wo wir schon beim Futter sind, frisch tote Fliegen und Heimchen nehmen sie gerne.
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Auch dabei gilt, sie holen keine Verstärkung um die Beute zu zerlegen oder sie ins Nest zu schleppen. Nur wenn das Futter direkt vor den Nesteingang liegt, kann es passieren, das sich mehrere Ameisen einfinden. YouTube-Video Das es anfangs mit der Futterannahme gar nicht voran gehen wollte, gab es Insekten direkt ins Nest YouTube-Video Wenn ich jetzt schreiben würde, der Erfolg war durchschlagend, ist das sicherlich etwas übertrieben. Wurde vorher, etwa alle 3 – 4 Tage eine Stubenfliege in der Arena eingesammelt, durften es im Nest pro Tag 2 Fliegen sein. Auch wenn ich damit falsch liegen kann, es möglicherweise nur auf Zufall beruht, ab dem Tag mit der Nestfütterung, ging es erstmals richtig voran mit der Entwicklung dieser Ameisen. Tag 179 Auch wenn ich es kaum glauben mag, sie sind dabei, sich weiter zu entwickeln.
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Nebenbei angemerkt, es gab noch keine Todesfälle. Eine Frage die an mich herangetragen wurde, durchaus interessant für die Haltung dieser Art, was ich denn als Nest verwende? Wie zu sehen, die Gründung erfolgte in einem Reagenzglas ohne Auslauf. Nachdem die ersten Arbeiterinnen geschlüpft waren, wie Ihr sicherlich schon in den Foren gelesen habt, muss das Reagenzglas dann geöffnet werden, damit die Ameisen Futter beschaffen können. Dazu kam es in ein kleines Becken in dem zusätzlich ein kleines Einkammergipsnest angeboten wurde. Das Teil ist hier zu sehen.
Sieht richtig schmuddelig und gebraucht aus, kein Wunder, darin haben sie lange gelebt. In der Zwischenzeit brauchten sie was größeres, war doch schon richtig eng, mit anderen Worten, sie sind umgezogen. Umzug ist bei diesen Ameisen nicht besonders interessant für ihren Halter. Das machen sie einfach in der Nacht, ohne Vorwarnung sind sie morgens im neuen Nest. Tag 204 204 Tage Ameisenhaltung, das ist schon richtig was. Da müsste sich doch schon ordentlich was getan haben, betreffend der Entwicklung dieser Ameisen?
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Ja da hat sich wirklich was getan, Umzug hatte ich schon geschrieben. Dürften mittlerweile schon mehr als 200 Ameisen sein. Hat das was gebracht? Nicht so wirklich, ohne Nesteinblick, wäre nicht darauf zu kommen, dass es schon so viele Ameisen geworden sind. Wie schon vorab geschrienen, in der Arena selten ein paar Ameisen zu sehen. Wirft die Frage auf, warum ist das so? Ameisen müssen ihr Nest verlassen, wenn sie nicht sterben wollen. Müssen furagieren, Futter suchen, was läuft bei meiner Haltung schief, das bewirkt, das nur selten eine Ameise in der Anlage zu beobachten ist? Tag 231 Wenn Ihr vorab gelesen habt, sie sind umgezogen, so trifft das zu. Sie leben jetzt in einem 4 Zimmer Apartment, etwa 25 x 20 cm, könnte passen. Keine Luxusunterkunft, irgendwie scheint das diesen Ameisen vollkommen egal zu sein, Hauptsache sie haben ihre Ruhe.
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Schon früh, etwa mit 20 Arbeiterinnen, haben sie 1 -2 kleinere Majorarbeiterinnen aufgezogen. Die richtig großen gibt es erst jetzt. (Mit Königin)
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Allerdings bin ich mir nicht sicher, dass sie später nicht noch größere aufziehen. Das Jahr ist fast rund und was ist mit den Ameisen los? Würde sagen gestorben. Seit Tagen keine Ameise mehr in der Anlage gesehen, muss gleich mal ins Nest gucken, was Sache ist.
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Ihr Leben verbringen sie im Nest, ab und an mal raus, ein paar Fliegen eingesammelt, ordentlich Zuckerwasser getrunken und Ruhe ist es. Auch wenn ich das nicht verstehe, so leben sie nun mal. Im Nest bevorzugen sie die feuchtesten Bereiche, für mich Anlass, ihre Anlage ordentlich feucht zu gestallten. Naja, noch etwas mehr Feuchtigkeit und ich hätte testen können, ob diese Ameisen schwimmen können. Gebracht hat es nichts. So langsam macht sich Ratlosigkeit breit. Die in letzter Zeit geschlüpften Majoren, habe fast die Größe der Königin.
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Eine werdende Mojorarbeiterin, deren Kokon so durchsichtig ist, das die Ameise gut zu erkennen ist.
27.10.2015 Schaut mal hier!
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Wird langsam voll im Nest. Wie auch immer sie es hinbekommen, ist ganz schön beachtlich was sie an Nachwuchs aufziehen. Die Arbeiterinnenanzahl wird sich bald verdoppelt haben.
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Das erstaunliche dabei, wie machen sie das? In der Arena ist immer noch nichts los, gegenüber anderen Arten wird nur wenig an Insekten eingetragen. Eine Nestkammer benutzen sie um eingetragene Insekten zu zerlegen, das Wenige was davon übrig bleibt, stapeln sie in einer Ecke.
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13.11.2015 Fast immer kreisförmig umringt die Königin mit den sie betreuenden Arbeiterinnen.
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Sie haben ein paar Arbeiterinnen aufgezogen, die von der Größe an die der Königin herankommen.
Das bringt für Ungeübte manchmal Verwirrung, die Königin ist nicht immer gleich erkennbar. Sollte die Frage aufkommen, was das rechts auf dem Bild ist, na ja Restebeseitigung. Alles gut zerlegt, schön in eine Nestecke nahe dem Ausgang gestapelt. Was sie an Insekten finden, tragen sie ins Nest und zerlegen es dort.
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Weiterhin ziehen sie viel Nachwuchs auf, bis jetzt nichts zu beobachten, das diese Art Ruhephasen einlegt. Allerdings in die Arena geschaut, sieht es nach Ruhephase aus. Ohne Nesteinblick ist so gut wie nichts von den Aktivitäten dieser Ameisen sichtbar. Da kann ich leider über keinerlei Veränderungen schreiben. 04.12.2015 3 Ameisen zur gleichen Zeit am Trinknapf, das ist fast ein Ereignis für 3 Kreuze im Kalender.
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Was sie an Aktion in der Arena nicht anbieten, machen sie wieder gut durch ihr Verhalten bei Nestbeobachtungen. Selbst durch helleres Licht sind sie kaum zu beeindrucken. Die Anzahl der schönen, großen Arbeiterinnen nimmt zu.
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Hier die Geburt einer dieser Arbeiterinnen. Youtube-Video Fürsorglich helfen viele Arbeiterinnen mit. Zerbeißen und entfernen die Kokonhülle und was besonders wichtig ist, säubern die schlüpfende Ameise von der Puppenhaut. Würden an der Ameise davon Reste zurück bleiben, könnte diese sich nicht normal bewegen und müsste ihr Leben mit Behinderungen meistern. Doch bevor eine Ameise schlüpfen kann, haben die Arbeiterinnen viel Arbeit.
So ruhig wie die Arbeiterinnen sich im Nest verhalten, wenn ihr Halter stören kommt, so ruhig bleibt auch die Königin.
Na ja etwas misstrauisch guckt sie schon.
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18.01.2016 Ist die Überlegung was es diesen Ameisen ermöglicht, ihr Nest nur selten zu verlassen? Mittlerweile dürften es mehr als 300 Ameisen sein, dennoch sind sie nur selten bei der Futtersuche zu beobachten. Natürlich wird das durch die gute, reichliche Futterversorgung die ihr Halter anbietet gefördert. Alleine dadurch erklärt sich das allerdings nicht. Auffällig, selten sind Futterreste aufzufinden, alles was sie eintragen, wird verwertet.
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Zerlegt bis nichts mehr übrig ist.
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Ihre gute Futterverwertung sehe ich als einen Grund für ihre geringen Außenaktivitäten. 12.02.2016 Diese überaus hyperaktiven Ameisen sind weiterhin gut drauf, ihren Halter ordentlich zu unterhalten. Im Klartext, es gibt weiterhin kein öffentliches Leben. Ins Nest geblickt, vermittelt sich ein ganz anderer Eindruck. Dicht gedrängt bevölkern sie die Nestkammern, es ist eng geworden. In Anbetracht der doch reichlichen Larven und Puppen, muss ich bald bei und ein neues Nest bauen. Im Prinzip könnte es die erste Art werden, die ich ohne Arena oder sonstigen Auslauf halten könnte. Ein deutlich größeres Nest gebaut mit einer extra Kammer für Futter und trinken, mehr scheint es gar nicht zu brauchen. Da keinerlei Angriffe auf die Nestsubstanz (Knabbern) ersichtlich sind, könnte das durchaus ein externes Nest, ohne weitere Absicherungen, werden. Was für eine schöne, heile Ameisenwelt. Eine weitere interessante Eigenheit, sie machen mit wenig Insektenfutter richtig viel. Wundere mich immer wieder, wie sie mit wenigen Insekten, derartig viel Nachwuchs aufziehen. 19.02.2016 Heute nur ein paar Bilder und wie immer aus dem Nest, alles andere bringt bei dieser Art nichts.
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So zurückgezogen wie sie leben, so anspruchslos ist ihre Haltung. Keine besonderen Klimabedingungen erforderlich. Immer leicht feucht, im Nest etwas mehr, Temperaturen zwischen 23 – 26 °C, alles keine besondere Herausforderungen. Lediglich beim Insektenfutter sind sie überaus wählerisch. Fliegen gehen immer Youtube-Video Eine Neuigkeit ist noch zu schreiben, die erste Arbeiterin ist gestorben. 15.04.2016 Bilder wie dieses gehören wohl erst einmal der Vergangenheit an.
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Sie verweigern das Futter. Im Nest gibt es nur noch wenige Puppen und vorhandene Larven scheinen nicht mehr zu wachsen. Was soll das jetzt werden, gibt es bei dieser Art auch eine Ruhephase? 19.04.2016 Die Entwicklung setzt sich fort, weiterer Rückgang an Brut. Was ich bei diesen Ameisen immer noch nicht verstehen kann, wofür brauchen sie so viele Arbeiterinnen? Das Nest ist vollgestopft und in der Arena fast immer tote Hose.
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Ein neues, deutlich größeres Nest habe ich fast fertig gebaut. Bleibt die Frage, wie bekomme ich die faule Bande dort rein? Ein seltsames Insekt hält sich im Nest auf, was soll das jetzt?
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Ganz klar,ein Männchen ist geschlüpft. 08.06.2016 Die faule Bande hat ganz abgeschaltet, sie verweigern sogar das Futter. Jedenfalls Insekten, Zuckerwasser trinken sie gelegentlich noch. Sie ruhen tatsächlich, wenn ich könnte, würde ich ihnen die Heizung abschalten. Allerdings bei den derzeitig hohen Außentemperaturen, ist eh keine zusätzliche Wärmequelle nötig. Es gibt keine Eier, keine Puppen mehr, nur noch kleinere bis mittlere Larven, die nicht wachsen. Sieht ganz so aus wie die Winterruhe unserer einheimischen Arten. Sollte sich das Verhalten später wiederholen, dürfte das die Begründung dafür sein, dass es zeitlich bei diesen Ameisen nicht voran geht und sie kein Futter annehmen. Die Diskussionen und Herumbastelei an den Haltungsparametern und Futtervarianten, über die berichtet wurde, nur Vermutungen und keine Lösungen mit so manchen Fehlinterpretationen. 23.07.2016 Neulich schaute ein Bekannter in das Becken und fragte, haste wieder ein neues Becken im Gange, welche Ameisen sollen da rein? Die Frage ließ sich, durch die Entfernung der Nestabdeckung, beantworten.
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Sie ruhen weiterhin, in der Arena nur selten eine Ameise zu sehen. Das ist mehr als erstaunlich, bei derart vielen Ameisen. Die wenigen noch vorhandenen Larven ruhen ebenfalls.
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Allerdings besteht Hoffnung, dass sie bald wieder munterer werden, die Königin legt wieder Eier.
Zeit für mich, das neue Nest fertig zu stellen. 06.09.2016 Sie sind wieder bei der Musik, mit anderen Worten, der Eindruck war passend, sie haben ihre Ruhephase beendet. In den letzten Wochen waren sie sogar richtig fleißig. Die ersten Larven haben sich schon verpuppt und sehr viele Larven, die das bald nachmachen wollen. Ein paar Bilder.
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Wenn die Mädels weiterhin die Scheibe einsauen, ist da bald nichts mehr abzulichten. Immer eine Interessante Begegnung.
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Eine lebende Mehlkäferlarve ist für diese Ameisen immer wieder ein besonderes Erlebnis, so nach dem Motto weglaufen oder fangen. Wie zu sehen, kleine nützliche Helfer die sich schon für den zukünftigen Müll interessieren. Es ist darauf zu achten, dass es nicht zu viele werden. 10.10.2016 Oje, da habe ich was angestellt. Wie schon vorab berichtet, ihr altes Nest ist reichlich gefüllt, mehr geht nicht.
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Irgendwie müssen sie in ein neues Nest, nur wie? Als neues Nest gibt es ein extern angeschlossenes Gipsnest.
Neu ist nicht ganz richtig, darin haben schon andere Ameisen gelebt. Es war noch gut in Schuss, etwas aufgehübscht (gereinigt, neu mit Lehmmatsche ausgestrichen) und es war weiter zu gebrauchen. Ist durchaus machbar, noch gut erhaltene Nester, in dem vorher andere Ameisenarten gelebt haben, wieder zu verwenden. Zu meinem Glück, das Becken in dem ihr altes Nest lag, hatte nur auf halber Seitenhöhe eine Anschlussbohrung. Sie dazu zu bewegen, dort hoch zu krabbeln und umzuziehen, da machen die Damen nicht mit. Also kurzerhand ihr Nest in ein Becken, mit unten liegender Anschlussbohrung, gelegt.
Bei dieser Art kein Problem, trotz einiger hundert Ameisen, gab es keinerlei Panik oder Aufregung und die wenigen Arbeiterinnen, die im Becken unterwegs waren, waren schnell umgesetzt. Die ganze Aktion haben sie mir sowas von Übel genommen, tagelang war keine Ameise in der Arena zu beobachten. Bestenfalls ein paar Fühler und Köpfe im Nesteingangsloch, das kann ja noch lustig werden. Sind übrigens tagaktive Ameisen, selbst in der Haltung wird es zum Abend hin fast ganz leer in der Arena. Auch ohne Sonnenlicht, haben sie es hinbekommen, die Lichtausschaltzeit vorab zu beachten. Das Licht geht schlagartig aus. Gut das Ameisen Hunger haben, es blieb ihnen nichts anderes übrig, das Nest zu verlassen um auf Futtersuche zu gehen. Könnte durchaus helfen, das sie dafür auch durch den kurzen Schlauch zum externen Nest auf Suche gehen. Totale Fehlanzeige, konnte nicht eine Ameise beobachten die sich da rein traute, was habe ich da nur angefangen? 17.10.2016 Ameisen mit Futterinsekt im Schlauch, wie kommt das?
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Blick ins Nest
Sie sind weg, fast nur Männchen im Nest, sie sind umgezogen. Die Männchen die nach ihrer Ruhephase geschlüpft sind, haben sie einfach zurück gelassen, nah so was. Und wie vorab schon zu sehen, umziehen macht hungrig.
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Umgezogen, was für eine Überraschung! 17.11.2016 Heute brennt die Hütte, ist ja nicht zu glauben, haben sie mich doch ordentlich überrascht. Mehr als hundert Arbeiterinnen in der Arena, und das noch richtig schnell auf den Beinen. Nicht vorsichtig und langsam, die können auch richtig schnell. Ist nicht möglich, was ist da nur los? Youtube-Video Genauer hingeschaut und die Sache bekam einen Sinn, Schwärmen stand auf dem Plan.
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Zwischen den herumhastendem Arbeiterinnen, Männchen die noch aufgeregter waren. Gut eine Stunde, dann hatten die Arbeiterinnen genug von dem Trubel. Männchen um Männchen wurde eingesammelt, kurz bevor das Licht aus ging hatten sie alle eingesammelt und es sah aus wie immer in der Anlage, kaum eine Arbeiterin unterwegs. Geht doch, warum nicht immer so. Eine Merkwürdigkeit am Rande. Über Stunden konnte ich eine Ameise beobachten die einen Kreis nach dem Anderen drehte. Unermüdlich immer in die gleiche Richtung. Youtube-Video Mit genauerer Betrachtung wurde sichtbar, die Ameise hatte einen kaputten Fühler.
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Sollte ein defekter Fühler schon ausreichen, dass die Ameise Orientierungslos wurde? Die Königin und ihr Hofstaat. In der Brutzeit wird die Königin von ihren Arbeiterinnen ausgiebig betreut und gepflegt. Kreisförmig um ihre Königin versammelt, putzen und füttern Arbeiterinnen ständig.
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So eine Rundumbetreuung ist erforderlich damit ihre Königin viele Eier legt.
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Wenn ich hier jetzt schreiben würde, bei der Eiablage erwischt, wäre das mehr als übertrieben. Bis sie ein Ei rausgequetscht hat, dauert es etliche Minuten. 05.01.2017 Das ruhige Verhalten von Camponotus singularis ist ein dickes Plus bei Nestbeobachtungen. Wird es nicht gar zu hell oder wärmer durch die Lichtquelle lassen sie sich so gut wie nicht stören. Eine prima Voraussetzung um ihr Verhalten abzulichten wie hier. Youtube-Video Anfangs dachte ich, eine tote Ameise wird abgeleckt, bis zu meinem Erstaunen, diese beweglich wurde. Es muss ihr doch gefallen haben, sich so ruhig zu verhalten, bei der Pflege durch eine andere Arbeiterin. Königinnen brauchen proteinhaltiges Futter damit sie Eier legen können. Arbeiterinnen produzieren diese und verfüttern es an ihre Königin.
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Interessant auch, wie sie Futtertiere zerkleinern, regelrecht ausweiden. Youtube-Video Sie sind besonders gute Futterverwerter, bleibt kaum was übrig. Reste tragen sie nur selten ins Freie, eine Nestkammer wird zur Müllhalde. Ihre hervorragende Futterverwertung ist mit dafür verantwortlich, dass ihre Aktivitäten in der Arena so gering ausfallen. 13.01.2017 Majorarbeiterinnen gibt es schon länger. Jetzt wollen sie wohl die richtig Großen aufziehen. Sie haben Larven von einer Größe aufgezogen, die es vorher noch nicht gab.
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Ständig sind Arbeiterinnen damit beschäftigt, die Larven zu belecken. Ist schon ein erheblicher Pflegeaufwand den Ameisen betreiben müssen, bis sich Larven verpuppen. Füttern steht ja auch noch auf der Tagesordnung. 09.02.2017 Sie Arbeiten überaus fleißig daran, die 1000 an Arbeiterinnenanzahl zu überschreiten. Ihr Nest, was anfangs reichlich leer war, sie wissen es jetzt gut zu nutzen.
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Viele Larven und Puppen, besonders erfreulich, etliche richtig große Larven.
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Das gibt bald richtig große Mojorarbeiterinnen. Weiterhin, ihre Königin legt täglich neue Eier. Wie bei Camponotus üblich, so lange der Platz im Nest noch dafür da ist, lagern sie ihren Müll im Nest. Soweit für heute. Einen habe ich noch, ein Rundgang durch ihr Nest. Youtube-Video In der Arena machen sie auf „Tote Hose“, einfach nichts los. Umso interessanter Beobachtungen im Nest. Licht, es interessiert sie nicht, wenn ich ihnen bei der Nachwuchsaufzucht zuschaue. 22.02.2017 Noch nicht die ganz großen Puppen, aus den etwas kleineren schlüpfen die ersten Majorarbeiterinnen. Braucht schon seine Zeit, bis diese von Arbeiterinnen von der Puppenhaut befreit sind. Allerdings sind dafür viele Helferinnen zur Stelle die Hand (Mandibeln) anlegen. Youtube-Video 23.02.2017 Sie lassen nichts Fressbares umkommen. Die Männchen, welche sie aufgezogen hatten, wurden nach deren Tode, aufgefuttert. Letztens haben sie sich vertan und einen Kokon geöffnet, mit einer Puppe die noch nicht fertig zum Schlüpfen war. Warum sie das gemacht haben, nicht zu ergründen. Auch nicht mehr zu erkennen ob es eine Majorarbeiterin oder Jungkönigin werden sollte. Wenn’s schon keine Ameise geworden ist, als Futter alle mal zu gebrauchen und einfach aufgefuttert. Youtube-Video 10.03.2017 Die Welt ist nicht gerecht. Nachdem auch das letzte Männchen gestorben ist, ist eine Jungkönigin geschlüpft. Was für ein schönes Tier.
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Anfangs sah es so aus, als würde es nichts werden. Einige von den riesigen Puppen, wo ich der Ansicht war, das könnten Jungköniginnen werden, haben sie vor dem Schlupf aus den Kokons gezerrt und aufgefuttert. Ameisen dazu zu bringen, das sie Männchen aufziehen, ist keine Seltenheit und auch nicht unbedingt aufwendig. Gibt auch Arten, die ohne besondere Aufwendungen Jungköniginnen aufziehen, bei vielen Camponotus - Arten ist das nicht immer einfach. Umso mehr freut es mich, das bei dieser Art hinbekommen zu haben. Youtube-Video 28.04.2017 Die ersten 3 geschlüpften Jungköniginnen waren nach 4 Tagen verschwunden. Nichts mehr von zu sehen, restlos aufgefuttert. 7 Königinnen haben sie am Leben gelassen. Jetzt ist Schicht im Schacht, wieso das? Mit dem Schlupf der Jungköniginnen haben sie aufgehört ihre Larven weiter aufzuziehen. Eine weitere Ruhephase hat begonnen. Auch nicht schlecht, brauche ich doch diesen Langweilern keine Futtertiere anzubieten, sie nehmen diese nicht mehr. 24.05.2017 Sowas von Schicht im Schacht, die Arena könnte ich glatt abklemmen. Diese Ameisen haben sich komplett zurückgezogen, es ist nichts mehr los, überhaupt nichts mehr. Kann nicht die kleinste Empfehlung anbringen, die für die Haltung dieser Art punkten kann. Die Ameisen aus den letzten Puppen sind geschlüpft, es waren Männchen.
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Es gibt noch nichtwachsende Larven, im Vergleich zu Camponotus ligniperda mit gleicher Volksstärke, ist deren Anzahl mehr als gering. Sicherlich sind das schöne Ameisen, die durch ihre besondere Färbung/Größe auffallen, eine Haltung von Camponotus singularis ist und bleibt nur was für Liebhaber. Ameisenhalter die Gewusel und Aktion beobachten wollen, werden keine richtige Freude an diesen Ameisen haben. Wenn Ihr eine besondere Ameisenart sucht und diese Ameisen halten wollt, macht Euch Gedanken über die Nestgestaltung, nur mit einer entsprechenden Konstruktion, habt Ihr was von dieser Art. Worauf es dabei ankommt, bestmöglichen Einblick. In den Foren nachzulesen, gibt Halter, die berichten, dass Ameisenhaltung ohne Abdunkelung machbar ist. Mit diesen Beobachtungen, fehlt mir schwer, mich damit anzufreunden. Sicherlich ist da einiges machbar, was mir bei derartigen Beobachtungen fehlt, ist der Vergleich zur abgedunkelter Haltung und Haltung mit Licht. Haltung abgedunkelt und nicht abgedunkelt habe ich bei dieser Art nicht auf die Spitze getrieben. Was ich schreiben kann, solange mit einer Lichtquelle nicht auch Wärme projektziert wird, reagieren diese Ameisen nicht sonderlich. 31.08.2017 Ameisenhaltung kann richtig entspannend sein. Nichts zu reinigen, keine Fütterungen… nichts zu gucken. Die faule Bande rührt sich immer noch nicht, keine Anzeichen das sie ihre Ruhephase beenden wollen. Diese Ameisen haben es wirklich richtig drauf, ihren Halter ausdauernd zu langweilen. 15.11.2017 Es geht wieder los.
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Nach einer verdammt langen Ruhephase (fast ein halbes Jahr), wo ich schon langsam zu der Ansicht kam, es läuft schief, gibt es überraschend neue Eier, sehr viele neue Eier. Innerhalb kürzester Zeit, zwei Tage, hat ihre Königin derart viele Eier gelegt, dass Arbeiterinnen vier größere Pulks, zusammen horten konnten. Um die Eier wird sich überaus fürsorglich gekümmert. Youtube-Video In der vergangenen Ruhephase sind alle vorhandenen Larven verschwunden, gehe davon aus, sie wurden aufgefuttert. Möglicherweise waren die Klimabedingungen in der Ruhephase nicht passend. Auch denkbar, die Ruhezeit war für die Larven zu lang. In der Vergangenheit gab es kaum Todesfälle, was auf eine lange Lebenszeit der Arbeiterinnen schließen lässt. Das hat sich in der letzten Ruhephase deutlich geändert, ca. 30% der Arbeiterinnen sind verstorben. Ob diese ihr Lebensalter erreicht hatten oder ob andere Gründe dafür verantwortlich zeichnen, kann ich derzeit nicht beantworten. 14.01.2018 Will es jetzt nicht dramatisieren, auch wenn ich reichlich Sorge habe, mit dem Volk stimmt was nicht. Eine derart lange Ruhephase konnte ich nie zuvor bei exotischen Ameisenarten beobachten. Sicherlich noch kein Anlass um sich weitergehende Gedanken zu machen, die weitere Entwicklung schon. Für mich nicht zu zählen, die von der Königin gelegten Eier, grobe Schätzung, mehr als Tausend. Wann immer ich in das Nest schaute, die Königin war beim Eier legen zu beobachten. Täglich kamen neue Eierpulks dazu. Begeisterung kam auf, überaus erfreulich, für mich doch die Chance, das Volk richtig voran zu bringen. Irgendwie klemmte dann was, Eier, Eier, es ging nicht voran. Dann kam eine unerwartete Überraschung, innerhalb weniger Tage, waren fast alle Eier verschwunden. Dachte ich es mir doch, sowas passt nicht zu Entwicklung dieser Art, das läuft richtig schief. Wird es wohl gewesen sein, wenn auch langweiligen, schöne, großen Ameisen. Schlimmer kann es nicht mehr kommen, ja wie immer im Leben, da geht noch mehr. Alles was ich an Futter anbot, sie haben es ignoriert, einfach vergammeln lassen. Keine Ameise mehr in der Arena, im Nest nur träge Ameisen, das war es jetzt wohl? Meine Gedanken, so richtig Aktien haben sie ja nie gemacht, nur jetzt soll es das einfach so gewesen sein? Irgendwie hatte ich das Volk schon abgeschrieben, so dass ich gar nicht mehr genau sagen kann, wie lange diese Verhalten anhielt. Etwa 3 – 4 Wochen könnten zusammen gekommen sein. Dann kam das hier.
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Nicht das Ihr jetzt denkt, der Königin geht es schlecht, ganz im Gegenteil. Arbeiterinnen, die mit etwas Abstand, kreisförmig ihre Königin umringen, sind ein sehr gutes Zeichen. Ist ihr Hofstaat, der immer zur Stelle ist, wenn die Königin Futter benötig. Das ist ganz besonders der Fall, wenn ihre Königin mit der Eiablage anfängt oder sich in dieser befindet. Und so ging die Reise wieder los. Wie schon vorab, ständig neue Eier, die Königin schien gar nicht mehr aufhören zu wollen mit ihrer Legetätigkeit, wenn das Mal gut geht. Betrieb in der Arena, weiterhin fast bei null. Ab und an mal eine Ameise am Zuckerwasser, Insekten weiterhin ignoriert. So ging sie dahin die Zeit und immer wieder der Blick ins Nest, sind die Eier noch da? Alle Befürchtungen, Sorgen, erwiesen sich als nicht berechtigt. Diesmal alles normal, sie sind richtig gut in die Spur gekommen. Mit Bildern ist es eher schlecht, Kondenswasser an der Scheibe und der Reinlichkeitssinn dieser Tiere, lässt kaum was Brauchbares zu. Habe es einfach versucht.
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Sind jetzt keine berauschenden Aufnahmen geworden, um den Fortgang der Entwicklung aufzuzeigen, wird es sicherlich reichen. Zum Abschluss noch ein kleines Video. Youtube-Video 25.01.2018 Was hier momentan abgeht, lässt sich mit Worten nicht beschreiben. Schaut selber.
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Wo bekomme ich jetzt nur die vielen Fliegen her, die sie für die Versorgung ihrer Larven brauchen? Wenn Ihr Euch jetzt fragt, ein paar Fliegen kann doch nicht so schwierig sein, etwa 30 Stück von diesem Kaliber müssen es schon sein. Pro Tag.
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Was habe ich doch für ein Glück, Heimchen gehen auch.
09.02.2018 Nach der Hektik der vergangenen Tage, soweit sich dieses überhaupt so beschreiben lässt, ist es deutlich ruhiger geworden. So wie sonst fast immer, nur noch Langeweile in der Arena. Merkwürdig, merkwürdig! Damit meine ich nicht die jetzt nicht mehr vorhandenen Aktivitäten, die kenne ich ja schon ausreichend. Auch nicht das sie kaum noch Insekten nehmen, wenn sie Futter suchen, sind sie eher nur noch an der Zuckertränke zu beobachten. Auch nicht die vielen Puppen und die nur noch geringe Anzahl an Larven, die verantwortlich dafür ist, das sie kaum noch Futter brauchen.
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Was besonders ins Auge fällt und für mich Grund zu Überlegungen, ist die Größe der Puppen, merkwürdigerweise sind die in etwa alle gleich groß. Haben die Größe der Puppen von den Männchen, die sie letztes Jahr aufgezogen haben.
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Schauen wir mal was da schlüpfen wird? 16.02.2018 Es scheint zu kommen wie gedacht, es schlüpfen Männchen. Arbeiterinnen sind keine dabei, das kann ja lustig werden, bei den vielen Puppen. Youtube-Video Oder auch nicht, ist schon merkwürdig die ganze Entwicklung dieses Jahr. Will jetzt nicht davon ausgehen, dass die Königin keine befruchteten Eier mehr legen kann. Jedenfalls hat sie sie wieder begonnen neue Eier zu legen, das nährt die Hoffnung, das es auch noch Arbeiterinnen geben kann. Ein paar Larven gibt es schon. Youtube-Video Sie investieren viel Zeit um ihre Larven und Puppen zu belecken. 07.03.2018
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Will jetzt nicht schreiben, so langsam wird es bedenklich, merkwürdig ist es alle mal. Componotus singularis sind Kannibalen. Täglich schlüpfen neue Männchen, na ja so lange die Arbeiterinnen Männchen schlüpfen lassen. So wie hier, wo sie gerade dabei sind einem Männchen aus der Puppenhaut zu helfen. Youtube-Video Nachdem die ersten Larven sich in etwa mit gleicher Größe verpuppt hatten, was die Folgerung aufkommen lässt, es werden so viele Männchen schlüpfen wie noch nie. Geht es nach der Puppenanzahl, könnten es locker mehr als Dreihundert werden. Wie geschrieben, wenn sie diese schlüpfen lassen. Die Ameisen ziehen jetzt auch größere Larven auf, die sich zu Arbeiterinnen entwickeln dürften.
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Toll das ist doch prima, die Königin kann doch noch befruchtete Eier legen. Merkwürdig ist nur, woher nehmen sie nur die Proteine für die Larvenaufzucht? Insekten nehmen sie überhaupt keine mehr, alles was ich angeboten habe, wurde ignoriert blieb liegen und vergammelte. Zuckerwasser, das ist noch was, immer gut frequentiert die Tränke. Wie muss ich das jetzt alles nur verstehen? Womit ich wieder zu den Männchen komme, präziser zu deren Puppen. Hat länger gedauert bis ich dahinter gekommen bin, was Sache ist. Arbeiterinnen holen Männchenpuppen aus den Kokons, solche die in ihrer Entwicklung noch nicht bis zum Schlupf fortgeschritten sind. Noch helle, weiße Puppen die sie zerlegen. Legt ganz stark die Vermutung nahe, diese werden als Proteinfutter für die Larven verwendet, womit sich der Kreis schließt, diese Ameisen sind Kannibalen. 13.03.2018 Ein Nest voller Männchen. Überall wimmeln diese herum, so viele das ich sie nicht zählen kann. Youtube-Video Youtube-Video
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Dürfte interessant werden, die beim Schwärmen zu beobachten. 29.03.2018 Es gibt 2 neue Erkenntnisse. Auch diese Ameisen leben nicht ewig. Es gab nur ab und an einen Sterbefall, jetzt scheine einige Arbeiterinnen ihr Lebensalter erreicht zu haben. Ist eher eine Beobachtung als Erkenntnis. Es gibt keine Männchenpuppen mehr, die als Larvenfutter Verwendung finden könnten. Arbeiterinnen durchstreifen jetzt die Arena und suchen dort nach Futter.
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25.08.2018 Gibt es Neues, so richtig nicht. Die Entwicklungsabläufe wiederholen sich, nichts was schon da war, worüber ich nicht schon geschrieben habe. Entwicklungszyklen der vergangenen Jahre betrachtet, wird bald die nächste Ruhephase anstehen. Nachdem sie sich nach ihrer letzten Ruhephase ordentlich ins Zeug gelegt hatten und unzählige Männchen aufgezogen, haben sie deutlich zurückgeschaltet. Ihre weitere Nachwuchsaufzucht gestalten sie ruhiger, bei weiten nicht so viele Arbeiterinnen wie das letzte Jahr aufgezogen. Dadurch dass ältere Ameisen ihr Lebensalter erreicht haben und sterben, stagniert die Arbeiterinnenanzahl. Jungköniginnen scheint es diese Jahr wohl nicht zu geben, allerdings gilt da noch abwarten. Sie sind noch immer dabei Nachwuchs aufzuziehen, ebenfalls ist die Eiablage ihrer Königin nicht am Ende.
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Aus den richtig großen Puppen, deren Anzahl nur gering ist, ließ bei mir die Vermutung aufkommen, es könnte Jungköniginnen schlüpfen. Geschlüpft sind schöne große Majorarbeiterinnen.
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Was ja nicht schlecht ist, die sind in der Haltung wenigsten zu was zu gebrauchen. Mir ist immer noch nicht klar, wie sie es hinbekommen, hauptsächlich nur dann in der Arena zu erscheinen, wenn es Insektenfutter gibt. Diese werden eingesammelt und die Ameisen sind auch schon wieder verschwunden. Lediglich bei größerem Futter verweilen sie länger.
Camponotus singularis Camponotus singularis
Überaus eifrig furagierende Ameisen, die immer was zum Beobachten anbieten, für ihren Halter. Keine Gelegenheit auslassen um sich ihrem Halter zu zeigen, ihn zu begeistern. Hört sich doch richtig gut an oder nicht? Sorry das ich Euch da enttäuschen muss.
Seit Ihr dabei hier nachzulesen, was es über diese Art zu berichten gibt?